LH Dörfler präsentiert Arbeitsschwerpunkte der nächsten Monate

Pendlerförderung und Teuerungsausgleich als konkrete Hilfe für die Menschen. Bau- und Konjunkturpaket sorgt für Ankurbelung der Kärntner Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze.

Klagenfurt (OTS) - Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat heute seine Arbeitsschwerpunkte der nächsten Monate präsentiert. Neben einem großen Bau- und Konjunkturpaket sind konkrete Maßnahmen zur Förderung von Familien und Pendler geplant. "In Zeiten wie diesen ist es wichtig, dass Maßnahmen nicht nur angekündigt, sondern konkrete Taten gesetzt werden. Deshalb werden wir in den nächsten Monaten Aktionen setzen, die den Menschen helfen, Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ankurbeln ", erklärt Landeshauptmann Gerhard Dörfler an.

Ein besonderes Augenmerk werde auf den Familienleistungen liegen. So ist das Gratis-Kindergartenjahr am Vormittag gesichert, diese Maßnahme sei eine wertvolle Hilfestellung für Familien. Außerdem werde im heurigen Jahr wieder der Teuerungs-Ausgleich zur Auszahlung kommen, mit 29. November starte die Auszahlung. Auch den Pendlern solle unter den Armen gegriffen werden. "3 Millionen Euro stehen für die Pendlerförderung zur Verfügung. Das Pendlergeld ist für all jene reserviert, die mehr als 20 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz fahren müssen. Die Gutscheine können entweder bei den Tankstellen eingelöst oder für öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt werden", so Dörfler.

Im Bereich der Infrastruktur sei ebenfalls eine Vielzahl von Aktivitäten geplant. Ein umfassendes Bau- und Konjunkturpaket in der Höhe von 164 Millionen Euro werde hunderte Arbeitsplätze schaffen und die Konjunktur beleben. Zu dem Bau- und Konjunkturpaket gehören Investitionen für die Umfahrung Bad St. Leonhard, den Bahnhof St. Paul im Lavanttal und das Herbstpaket für die Kärntner Landstraßen (z.B. Falkerstraße, Lippitzbachstraße, Petzenstraße, Umfahrung Greifenburg). Außerdem sei mit der Asfinag ein Autobahn-Investitionspaket ausverhandelt worden. Zu diesem gehören der Lärmschutz Villach und die Generalsanierung Velden.

"Diese ganzen Projekte sind wichtig für die Infrastruktur Kärntens, aber auch für die Bauwirtschaft, weil vorrangig Kärntner Firmen zum Zug kommen werden. Vom Bund wird Kärnten ohnedies schändlich vernachlässigt. Beim 800-Millionen-Infrastrukturpaket des Bundes ist auf Kärnten völlig vergessen worden", kritisiert der Landeshauptmann. Dörfler fordert, dass umsetzungsreife Projekte wie z.B. das Logistikzentrum Fürnitz und die Planungen für die HL-Strecke im Wörtherseeraum vorgezogen werden.

Und noch etwas kündigt Landeshauptmann Dörfler an: Die bisherige Kärntner Asylpolitik soll beibehalten und die Sonderanstalt für straffällige Asylwerber auf der Saualpe weiter geführt werden. "Wir haben eine Sicherheitsverpflichtung gegenüber der Kärntner Bevölkerung. Wer zu uns kommt, muss sich an unsere Gesetze halten", betont Landeshauptmann Dörfler.

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