VP-Hoch: Karlsplatzpassage nicht weiter veröden

Passage muss wieder passantenfreundlich werden

Wien (VP-Klub) - "Die heutige Präsentation der Pläne zur Neugestaltung der Karlsplatzunterführung wird die derzeit bestehenden Probleme genauso wenig lösen können, wie die angebliche Umgestaltung des Karlsplatzes zum Kunstplatz", so ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alfred Hoch in einer ersten Reaktion auf die Vorstellung des Siegerprojektes zur Neugestaltung der Karlsplatz-Passage.

Das auf den ersten Blick gute Konzept, die Passage zu einer Kunstpassage umzugestalten, erinnert an den Flop des Projektes "Kunstplatz Karlsplatz". Auch hier hat man groß angekündigt, diesen Platz zu einem Kunstzentrum zu machen. Außer einigen Wegweisern, die kaum sichtbar angebracht wurden, fehlt von einem Kunstplatz Karlsplatz aber noch immer jeder Spur.

Angesichts der Tatsache, dass es noch nicht einmal ein Konzept für die vorgesehene kulturelle Nutzung der Passage gibt, besteht wohl zu recht die Befürchtung, dass ein nächster Flop unvermeidbar sein wird. Und wenn wie geplant die meisten Geschäftslokale abgesiedelt werden, wird sich die derzeit schon sehr angespannte soziale Situation weiter verschärfen. "Wir befürchten eine weitere Verödung der Passage und dabei können auch die projektierten und gutgemeinten Kunstprojektionsflächen keine Trendwende bringen. Im Gegenteil, diese Einrichtungen sind extrem vandalismusgefährdet", meint Hoch.

"Es muss eine Lösung gefunden werden, die die Idee einer Kunstpassage realistisch umsetzbar macht und gleichzeitig für mehr Sicherheit und Sauberkeit an diesem stark frequentierten Verkehrsknoten sorgt. Wenn dies nicht gelingt, besteht die Gefahr, dass die Passage immer mehr zum Aufenthaltsort von sozialen Randgruppen verkommt. Jede Passantin, jeder Passant muss die Passage in Zukunft ungehindert, sicher und damit gerne benutzen können", fordert Hoch abschließend von den Verantwortlichen der Stadtregierung.

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