BZÖ-Strutz: Politentgleisung des Herrn Lorenz völlig inakzeptabel

BZÖ wird Stiftungsrat mit Causa Lorenz befassen - Beschwerde an Bundeskommunikationssenat wird eingereicht

Wien/Klagenfurt (OTS) - "Die gestrigen unglaublichen Rechtfertigungen des Herrn Lorenz können und dürfen nicht unwidersprochen zur Kenntnis genommen werden. Die Äußerung des ORF-Programmdirektors man habe "einen medialen Gegenpol" zum Tod Jörg Haiders bilden müssen, zeigt in entlarvender Weise, mit welcher Unverfrorenheit derzeit seitens des ORF Politik gemacht wird", so BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz in einer Reaktion auf die gestrigen Entgleisungen des ORF-Programmdirektors Wolfgang Lorenz. Es sei ein Skandal, dass in der politischen Agitation seitens des ORF nicht einmal vor dem tragischen Tod des Kärntner Landeshauptmannes Halt gemacht werde und mit Kärnten generell ein ganzes Bundesland medial verhöhnt wird. "Anstatt sich für die skandalösen und umstrittenen Darbietungen der beiden Kabarettisten Stermann und Grissemann zu entschuldigen und seinen Fehler einzugestehen, zeigt Lorenz politische Gesinnung und spricht von einem "zu bildenden medialen Gegenpol". Eine derartige offen zur Schau getragene politische Einstellung hat es in einem öffentlich rechtlichen Sender im gesamten deutschsprachigen Raum noch nie gegeben und würde überall sonst zum sofortigen Rücktritt des Programmdirektors führen", so Strutz.

Der BZÖ-Generalsekretär kündigt an, dass das BZÖ diese gestrigen Politäußerungen zum Thema der nächsten Stiftungsratssitzung machen wird. Ebenfalls werden ab heute in Kärnten Unterschriften für die Einbringung einer Popularbeschwerde an den Bundeskommunikationssenat gesammelt. Strutz verlangt auch eine sofortige Distanzierung von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz von dem Politouting seines Programmdirektors. "Gerade der erfolgloseste Programmdirektor der zweiten Republik, dem scharenweise die Seher davonrennen, der Vater von "Mitten im Achten" und einer der Hauptschuldigen für das derzeitige Finanzchaos im ORF spielt sich als Politdirektor auf. Lorenz soll und muss nach dieser heutigen Entgleisung sofort zurücktreten", so Strutz.

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