Strache, Neubauer: Aufruf des Schützenbundes "Gegen Faschismus -Für Tirol" ist uns Auftrag und Verpflichtung!

Wien (OTS) - Der Südtiroler Schützenbund hat die Bevölkerung aufgerufen, am 8.November 2008 in Bozen in großer Zahl an der Kundgebung "Gegen Faschismus und für Tirol" teilzunehmen. Medienberichten war nun zu entnehmen, dass sich der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache zu diesem Anlass "angesagt" habe. Weiters wurde berichtet, der Schützenbund wolle die "Bombe" erst "wenige Tage vor der Großkundgebung platzen lassen. Es sei bisweilen unklar", wurde berichtet, "ob es der Schützenbund war, der Strache eingeladen, oder ob sich der FPÖ-Obmann selbst eingeladen habe". Dem "Vernehmen nach" habe sich Strache sogar angeboten, eine Rede zu halten", stand zu lesen. Letztendlich wurde sogar noch eine Abgeordnete zum Südtiroler Landtag zitiert, die ihren antifaschistischen "Kurs der Abgrenzung zu allem was mit Faschismus, Neonazismus und Rechtsradikalismus zu tun habe" bekräftigte und deshalb mit Strache gebrochen hätte.

Zu dieser Berichterstattung ist festzustellen, dass sich der freiheitliche Bundesparteiobmann zu keiner Zeit zur Großkundgebung "angesagt" hat, sondern gerne dem Aufruf des Schützenbundes gefolgt wäre und sich deshalb über Mitarbeiter Informationen zum Ablauf der Veranstaltung beim Schützenbund einholen ließ. Unabhängig davon sei die Bemerkung erlaubt: Wenn der Schützenbund einen Aufruf zu einer öffentlichen Veranstaltung tätigt und die Bevölkerung dazu einlädt, dann sollten auch Medien zur Kenntnis nehmen, dass zu solch einer Veranstaltung keine persönliche Einladung erforderlich ist, weil auch Politiker, wenn auch oft verkannt, Teil dieser Bevölkerung sind.

Die so genannte Besucher-"Bombe" platzt demnach wie eine Seifenblase. Dies auch deshalb, weil der erfolgreiche FPÖ-Bundesparteiobmann am 8.November 2008 in Wien am Begräbnis des jüngst verstorbenen Wiener Bürgermeisters Dr. Helmut Zilk teilnehmen wird. Die FPÖ wird deshalb ihren Südtirolsprecher NAbg Werner Neubauer und den Tiroler NAbg Dr. Werner Königshofer zur Großkundgebung entsenden.

HC Strache wies in diesem Zusammenhang nochmals auf zahlreiche Erklärungen hin, in welchen er sich entschieden gegen alle Formen des Faschismus ausgesprochen habe und daher allfällige Diffamierungs-und Denunzierungsversuche sowie bewusst falsche Behauptungen von diversen Personen und Medien sehr durchschaubar und Süd-Tirol nicht dienlich seien. Es waren schließlich die Freiheitlichen, die sich stets entschlossen für die Interessen des Landes einsetzten.

Sehr entschieden sind die Freiheitlichen gegen die Verherrlichung des Faschismus und die damit verbundene Beleidigung und Demütigung der Südtiroler Bevölkerung durch faschistische Relikte in Südtirol eingeschritten. Entsprechende Anträge zur Entfernung sämtlicher Relikte aus faschistischer Zeit auf Süd-Tiroler Boden und die Verankerung der Schutzmachtfunktion Österreichs, insbesondere das Bekenntnis zur Wahrung des Selbstbestimmungsrechtes des vom Land Tirol abgetrennten Tiroler Volkes deutscher und ladinischer Sprache sowie ein Anerkenntnis der gewachsenen Volksgruppen in Österreich, folgten.

Zu der bereits veröffentlichten Erklärung bezüglich einer Zusammenarbeit mit politischen Parteien in Europa sagte Neubauer heute: "Die FPÖ erneuert das Bekenntnis des Selbstbestimmungsrechts und die bestehende Autonomie Südtirols!" Strache und Neubauer stellten deshalb nochmals klar, dass es eine Zusammenarbeit mit europäischen Parteien nur dann geben könne, wenn diese sich zum Selbstbestimmungsrecht und zum Autonomiestatut Südtirols bekennen.

Der Aufenthalt des freiheitlichen Menschenrechtssprechers NAbg Dr. Gerhard Kurzmann in Italien hatte den alleinigen Zweck, den Standpunkt der FPÖ zum Wahlergebnis 2008 in Österreich darzulegen, inhaltliche Gespräche über mögliche Kooperationen mit der Forza Nuova hat es nicht gegeben.

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