Veränderung im Vorstand der Österreichischen Beamtenversicherung

Wien (OTS) - Eine Veränderung der Zusammensetzung des Vorstandes der Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV) wurde am Donnerstag, 30. Oktober, im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung beschlossen. Mit Wirkung ab 1.1.2009 wurde Mag. Josef Trawöger als neuer Vorstandsvorsitzender bestellt. Er tritt damit die Nachfolge von KR Dkfm. Dr. Johann Hauf an, der seit 1988 an der Spitze des Unternehmens steht und nunmehr in den wohlverdienten Ruhestand wechselt. Als stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde Mag. Dr. Karl-Heinz Setinek bestellt.

Trawöger gehört dem Vorstand der ÖBV bereits seit Mai 2005 an und leitete in den vergangenen Jahren die Bereiche Versicherungsmathematik, Vertrags- und Leistungsservice sowie Personal. Setinek, seit Oktober 1999 Mitglied des Vorstandes, zeichnet für die Bereiche Veranlagung und Finanzen verantwortlich.

Trotz der derzeit schwierigen Situation auf den Finanzmärkten kann die ÖBV optimistisch in die Zukunft blicken, erklärt der designierte Vorstandsvorsitzende Trawöger. Gerade jetzt offenbarten sich die Stärken der sicherheitsorientierten Veranlagungs- und Produktpolitik, die durch die Rechtsform des Versicherungsvereines maßgeblich unterstützt wird. Diese Stärken gilt es durch gezielte Innovation weiter auszubauen, so Trawöger. Die ÖBV sei von den Auswirkungen der derzeitigen Finanzkrise unterdurchschnittlich betroffen, betont Setinek. Durch umsichtige Veranlagung und Versicherungstechnik konnte in den vergangenen Jahren eine solide Eigenmitteldecke aufgebaut werden. Darüber hinaus, so Setinek, sei auch die Liquidität des Unternehmens bereits jetzt bis mindestens Ende 2009 gesichert.

Die ÖBV zählt mit einer Bilanzsumme von über 1,5 Mrd. Euro und einem Prämienvolumen von über 160 Mio. Euro zu den mittelständischen österreichischen Personenversicherern. Die traditionell hohe Gewinnbeteiligung in der klassischen Lebensversicherung gilt beinahe schon als Markenzeichen der ÖBV. Die Unternehmensstrategie, sich als "Nischenversicherer" auf die Zielgruppe Öffentlicher Dienst zu konzentrieren, werde auf jeden Fall beibehalten, so Trawöger. Dass die ÖBV auch außerhalb dieses Personenkreises immer bekannter werde, schade aber keinesfalls.

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