FFG: Höhere Förderung für Projekte aus Salzburg

Gemeinsame Initiative von FFG und Land Salzburg soll Forschung ankurbeln

Wien (OTS) - Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) startet gemeinsam mit dem Land Salzburg eine Pilotaktion, um Unternehmen zu mehr Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten anzuregen: Salzburger Firmen bekommen für Projekte, die von der FFG bewilligt werden, eine deutlich erhöhte Bundesförderung. Diese Initiative, die zunächst bis Dezember 2009 läuft, wird vom Land Salzburg unterstützt.

Die FFG fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen der Basisförderung mit einem Mix aus durchschnittlich rund 20% Zuschüssen und etwa 30% zinsbegünstigten Darlehen. Salzburger Unternehmen erhalten nun ein um 20 Prozentpunkte höheres Darlehen, so dass bis zu 70% der gesamten Projektkosten gefördert werden. Dafür ist kein gesonderter Antrag notwendig, die erhöhte Förderung wird automatisch gewährt.

Insgesamt stehen durch diese Initiative rund vier Millionen Euro an zusätzlichem Fördervolumen für Salzburger Unternehmen zur Verfügung. Damit sollen sie motiviert werden, ihre Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung auszubauen. Nicht zuletzt geben die FFG und das Land Salzburg damit eine wichtige Unterstützung, um riskante Forschungsprojekte in einem schwieriger werdenden Finanzierungsumfeld zu realisieren. Ziel ist, das Land Salzburg als Standort für Forschung und Innovation nachhaltig zu stärken.

Die Unternehmensgröße ist kein Kriterium, um in den Genuss einer erhöhten Förderung zu kommen: Sowohl Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) als auch große Firmen erhalten die erhöhte Förderung. Ausschlaggebend dafür ist nicht der Firmensitz, sondern der Forschungsstandort. Auch Unternehmen mit Hauptsitz in einem anderen Bundesland und Forschungsaktivitäten in Salzburg werden begünstigt.

Die Pilotaktion läuft bis Dezember 2009 und gilt für alle Projekte im Bereich der FFG-Basisförderung. Bei entsprechendem Erfolg ist eine Fortführung und weiterer Ausbau der Initiative möglich. Das Land Salzburg ist in das Verfahren der Projektauswahl eingebunden. Salzburg ist erst das zweite Bundesland (nach Oberösterreich), in dem durch eine Vereinbarung mit der FFG bessere Förderbedingungen ermöglicht werden.

Rückfragen & Kontakt:

Alexander Kosz
FFG-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 05 7755 - 6012
Mobil: 0664 85 69 010
Email: alexander.kosz@ffg.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FFG0001