Hutter: Nein zu mehr Selbstbehalten für unsere Versicherten

St. Pölten (OTS) - Eine klare Absage erteilt NÖGKK-Obmann und Vorsitzender der ARGE KV, Gerhard Hutter, der Forderung nach zusätzlichen Selbstbehalten (etwa für Arztbesuche) bei allen Krankenversicherungsträgern. Diese "Harmonisierung zur Finanzierung, sodass Selbstbehalte für alle die gleiche Anwendung haben", hatte SV-Bauern-Obmann Donabauer gefordert. Die SV der Bauern hätten auch deshalb 2007 eine positive Gebarung aufweisen können.

Dem kontert Obmann Hutter: "Bekämen die Gebietskrankenkassen nur annähernd so hohe Zuwendungen aus dem Bundesbudget wie die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), hätten wir keine finanziellen Probleme, sondern sogar genug Geld für neue Leistungen." Vor allem in zwei Punkten ergießt sich das staatliche Füllhorn reich über die Bauernkasse: Erstens bekommt die SVB Jahr für Jahr aus der Tabaksteuer einen "Sonderzuschuss" in zweistelliger Millionenhöhe. Und zweitens beträgt der Bundesbeitrag für die Krankenversicherung der GKK-Pensionisten 4 %, aber für Bauern 14,85 %. "Bekäme die NÖGKK den Beitragssatz der Bauern, ergäbe das einen dreistelligen Millionenbeitrag", erklärt Hutter.

Hutter: "Wenn Donabauer schon von Harmonisierung spricht, dann sicher nicht auf Kosten unserer Versicherten, sondern indem seine Kasse künftig vom Staat die gleichen Zuwendungen bekommt wie alle anderen Kassen."

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