• 30.10.2008, 12:32:03
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GROSZ - AUA-Krise: Schulterschluss für Erhalt von Flugverbindungen Graz-Thalerhof gefordert

Erhalt der Flugverbindungen ist für Wirtschaftsstandort Steiermark unerlässlich - BZÖ wird Antrag im Parlament einbringen

Graz (OTS) - "Wenn aufgrund der AUA-Krise tatsächlich
Flugverbindungen vom steirischen Flughafen Graz-Thalerhof eingestellt
werden sollen, wäre das eine massive Schwächung unseres
Wirtschaftsstandortes wenn nicht sogar das AUS für viele in der
Steiermark angesiedelte Betriebe. Wir verlassen uns da nicht auf
Gerüchte und Sonntagsreden, sondern es muss einen gemeinsamen
Schulterschluss von Bund, Land und Stadt Graz zum Erhalt der
Flugverbindungen geben. Wenn das AUA-Management unter Zuhilfenahme
der rot/schwarzen Bundesregierung und der ÖIAG dieses Debakel
angerichtet hat, darf nicht die Steiermark dafür büßen", so der
steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz in einer
Reaktion auf die Gerüchte zum Entfall wichtiger Flugverbindungen in
Graz.

"Die verantwortlichen Politiker von Stadt und Land, Bürgermeister
Nagl, Landehauptmann Voves und sein Stellvertreter Schützenhöfer sind
offensichtlich untergetaucht. Die Steiermark braucht aber gerade für
den Erhalt des Wirtschaftsstandortes eine starke Stimme. Es ist
überhaupt unverständlich wie eine rentable Flugverbindung mit einer
Auslastung von 84% zur Diskussion steht. Die Flüge dienen
hauptsächlich als Zubringer-Verbindung zu weiteren AUA Destinationen
in der ganzen Welt. Hauptprofiteur einer solchen Streichung wäre die
deutsche Lufthansa, die ab Graz Flüge zu den großen deutschen
Flughäfen, wie München oder Frankfurt anbietet. Damit würde nicht nur
der Flughafen Graz, bei dem die Wien Flüge ein Fünftel des
Linienverkehrs ausmachen, und der Flughafen Wien geschwächt, sondern
die AUA verzichtet fast freiwillig auf tausende Passagiere, die mit
unserer rot-weiß-roten Airline Destinationen in der ganzen Welt
anfliegen würden", so Grosz.

"Noch befindet sich die AUA im Besitz der ÖIAG und somit des Staates.
Wir fordern einen Schulterschluss über alle Parteigrenzen hinweg, um
diese so wichtige Verbindung für die Steiermark am Leben zu erhalten.
Ein Kniefall vor der deutschen Lufthansa in einer so heiklen
Verhandlungsphase ist nicht nur unangebracht, sondern auch für die
weitere Zukunft der AUA sehr gefährlich", so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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