S.m.S. - Fünf Jahre "Solidarität mit SeniorInnen"

Danke-Fest für ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Häuser zum Leben

Wien (OTS) - Am Abend des 29. Oktober 2008 stand der Festsaal des Wiener Rathauses ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements in den "Häusern zum Leben" des gemeinnützigen Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP). Mittlerweile engagieren sich 460 ehrenamtliche MitarbeiterInnen - davon 385 Frauen und 75 Männer aller Altersgruppen - in ihrer freien Zeit im Rahmen einer sehr persönlichen, individuellen Betreuung von betagten BewohnerInnen. Die bekannte ehemalige Fernsehsprecherin und Buchautorin Chris Lohner leistete mit ihrer humorvollen Lesung einen Beitrag zum gelungenen Danke-Fest.

KWP-Vizepräsidentin und amtsführende Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely sprach den engagierten MitbürgerInnen Dank und Anerkennung für die tausenden Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit aus. Für andere Menschen da zu sein, regelmäßig und kontinuierlich, sei eine Grundeinstellung, die man gar nicht hoch genug schätzen und würdigen könne. Wien brauche derartiges Engagement als wichtige Ergänzung für die zahlreichen professionellen Dienstleister. Im Rahmen der festlichen Veranstaltung wurden nicht nur alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, sondern auch die SponsorInnen, die den Abend unterstützt hatten, geehrt.

Klare Ziele und Strukturen als Erfolgsfaktoren

Vor fünf Jahren hatte das KWP vorerst in drei Häusern sein Projekt "S.m.S." gestartet. Die Initiative versteht sich als Ergänzung zu den vielfältigen Betreuungsangeboten aller Berufsgruppen und holt vor allem "Zeit" für die BewohnerInnen in die Häuser: Zeit für den Austausch von Lebensgeschichten, für Spaziergänge, Theater-und Opernbesuche, für den Weg zum Arzt oder ganz einfach nur zum Plaudern und Patience legen. Besonders bewährt haben sich gemeinsame Unternehmungen von BewohnerInnen, Ehrenamtlichen und den hauptamtlichen AnimatorInnen, wie z. B. Ausflüge, Flohmärkte und die Vorbereitung von Hausfesten.

Seit 2006 gibt es S.m.S. in allen 31 Pensionisten-Wohnhäusern -mittlerweile sind die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nicht mehr wegzudenken.

Und welchen Nutzen haben die engagierten BürgerInnen?

Neben der persönlichen Zufriedenheit durch eine sinnstiftende Tätigkeit sind es der kostenlose Besuch von Fortbildungsveranstaltungen (z. B. über Depression und demenzielle Erkrankungsformen, Einführung in Validation, Seminare über den Umgang mit dem eigenen Alter(n) u. Ä.) sowie die Teilnahme an Teambesprechungen, die sehr geschätzt werden. Außerdem sind die Ehrenamtlichen haftpflicht-/unfallversichert und auch die Fahrtkosten werden ersetzt. Dieses durchdachte Konzept bei Auswahl, Begleitung und laufender Unterstützung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor! Bestätigt wurde dies auch durch den zweiten Platz des Projektes S.m.S beim Innovationspreis der österreichschen Altenpflege 2006.

Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen befruchtend

Der lebensnahe, ganzheitliche Zugang der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zu bestimmten Alltagsthemen wird in einem gemischten Team aus haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen besonders gefördert. Letztlich wirkt ehrenamtliches Engagement auch Entsolidarisierungstendenzen entgegen (daher der Name!) und ist so ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zu einem Mehr an Lebensqualität - für BewohnerInnen und MitarbeiterInnen, aber auch für die Ehrenamtlichen selbst.

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(Schluss) red

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