• 30.10.2008, 09:38:33
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  • OTS0047 OTW0047

Frauenberger eröffnet "Different families - same love"

Ausstellung anlässlich Weltkonferenz Lesbian and Gay Association

Wien (OTS) - Unter dem Titel "Different families - same love"
Verschiedene Familien - gleiche Liebe" eröffnete Dienstag Abend die
für Antidiskriminierung zuständige Wiener Stadträtin Sandra
Frauenberger im Arkadenhof des Rathauses eine internationale
Ausstellung.

ILGA - Konferenz ab 30. Oktober in der Bundeshauptstadt

Anlässlich der Europa- und Weltkonferenz der ILGA (International
Lesbian and Gay Association), die ab 30. Oktober in Wien stattfindet,
wurde in Zusammenarbeit zwischen der Wiener
Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
(WASt) und der ILGA-Europe diese Ausstellung organisiert. Ziel der
Ausstellung ist es, vielfältige Familienentwürfe wie etwa die
"Regenbogenfamilien", also gleichgeschlechtliche PartnerInnenschaften
mit und ohne Kindern sichtbar zu machen und somit deren
Gleichwertigkeit zu betonen und Respekt und Anerkennung einzufordern.

Frauenberger: "Brauchen entsprechende gesetzliche
Rahmenbedingungen für alle Familienentwürfe"

Die Stadträtin einleitend: "Es soll damit nicht nur verdeutlicht
werden, dass Familie mehr ist, als das tradierte Bild "Mann - Frau -
Kinder". Sondern es geht auch darum, für alle Familienentwürfe die
notwendigen gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen zu
schaffen, in denen es möglich ist, sicher und diskriminierungsfrei zu
leben."

Sie kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die rechtliche und
gesellschaftliche Situation für lesbisch, schwule und transgender
-Lebensentwürfe in Österreich nach wie vor sehr unbefriedigend ist.
Lesbische oder schwule Paare können keine Kinder adoptieren, sie
können sich auch nicht die Obsorge des leiblichen Kindes einer/s
PartnerIn teilen. Auch im Bereich eingetragene PartnerInnenschaft
bestehe nach wie vor großer Handlungsbedarf, stellte die Stadträtin
fest. Frauenberge wies darauf hin, dass im Gegensatz dazu, das Land
Wien alle landesrechtlichen Möglichkeiten der Gleichbehandlung von
Lesben, Schwulen und Transgender - Personen ausgeschöpft habe. So
habe Wien landesrechtlich eine Gleichstellung von hetero- und
homosexuellen Lebensgemeinschaften z. B. bei der
Jungfamilienförderung und Wien lade explizit lesbische und schwule
Paare ein, sich als Pflegeeltern zu melden. Wien stelle sich daher
auch hinter die berechtigten Anliegen von Regenbogenfamilien,
unterstrich sie. Die Ausstellung sei jedenfalls ein wichtiger
Beitrag, diese Anliegen sichtbar zu machen und ein Zeichen der
Unterstützung zu setzen, schloss Frauenberger.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) gph

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Gabriele Philipp
   Mediensprecherin StRin Sandra Frauenberger
   Telefon: 01 4000-81295
   Mobil: 0676 8118 81295
   E-Mail: gabriele.philipp@wien.gv.at

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