Dieselknappheit wird zur ernstzunehmenden Bedrohung für die Transporteure

Obmann Herzer: "Beschwichtigungsversuche und Ausreden sind keine Problemlösung!" - "Vorgangsweise grenzt an Erpressung"

Wien (PWK814) - "Wenn die Mineralölwirtschaft behauptet, dass es sich bei den Diesel-Lieferengpässen für Haustankstellen um Einzelfälle handelt, dann bitte ich um deren Telefonnummern, und ich werde sämtliche Anrufe von erbosten Mitgliedern, die nicht weiterwissen, an diese Firmen weiterleiten. Die Herrschaften würden sich wundern, wie viele solcher Einzelfälle es gibt," zeigt sich Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der WKÖ, empört über die Stellungnahme der Mineralölwirtschaft zur aktuellen Dieselknappheit.

"Die Beschwichtigungsversuche, das verharmlosende Getue und die Ausreden der Mineralölwirtschaft sind eine Verhöhnung unserer Mitglieder, die täglich auf Diesel angewiesen sind und ihre Lkw betreiben müssen, tragen aber nichts zur Problemlösung bei. Es ist für niemanden einzusehen, dass diejenigen, die Großabnehmer für Diesel und auf diese Lieferungen angewiesen sind, weit mehr bezahlen müssen, als der Preis an den öffentlichen Tankstellen ausmacht. Diese Vorgangsweise grenzt schlicht und ergreifend an Erpressung," so der verärgerte Sprecher der Transporteure-Branche. (hp)

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Fachverband für das Güterbeförderungsgewerbe
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Tel.: 01/961 63 63 59
E-Mail: peter.tropper@dietransporteure.at
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