FP-Matiasek: FPÖ lehnt Umweltbericht 2006/2007 ab

Objektive Berichte statt Jubelbroschüren gefragt

Wien, 29.10.2008 (fpd) - Der Umweltbericht 2006/2007 wird seitens der FPÖ keine Zustimmung finden, so die Umweltsprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Veronika Matiasek. Dem Bericht fehlen weiterführende und nachhaltige Maßnahmen vor allem im Bereich der Umsetzung des Klimaschutzprogramms. Die Bundeshauptstadt hat sich darin zur "Stadt der kurzen Wege" erklärt. Fakt ist aber, dass die Wirtschafts- und Stadtentwicklungspolitik in Wien dieses Ziel nicht umsetzen kann und gerade die Wege zwischen Wohnraum und Arbeitsplatz für viele Menschen immer länger werden.

Einen gravierenden Mangel sowohl quantitativ als auch qualitativ an Arbeitsplätzen verzeichnen vor allem die Westbezirke. Niederösterreich wird für Betriebsansiedlungen immer attraktiver und damit die Wege zur Arbeit immer länger. Der südliche Bereich von Wien und das angrenzende Umland sind im Verhältnis zu den Arbeitsplätzen schlecht mit öffentlicher Verkehrsanbindung versorgt. Hier ist allerdings noch ein enormer Aufholbedarf sowohl im Ausbau der "Öffis" als auch im Bereich von nachhaltigen und tief greifenden Strukturmaßnahmen, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen dringend notwendig wären, meint Matiasek.

Von einer Stadt der kurzen Wege kann also nicht im Geringsten die Rede sein. Da hilft auch der Bericht über ein paar Stege, die für fußläufige Abkürzung sorgen, nicht.
Ein weiteres Manko ist der zögerliche Ausbau der Solaranlagen. Die Stadt Wien kann sich hier nicht auf dem Vorzeigemodell Hugo-Breitner-Hof und ein paar kleineren Projekten ausruhen. Vor allem im Bereich der Althaussanierung fehlen die Bemühungen.
Bei einem objektiven Bericht wäre hier die Definition entsprechender Zielsetzungen zu erwarten. Eine objektive ehrliche Darstellung der Fakten wäre daher ein Gebot der Stunde, schließt Matiasek. (Schluss)paw

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