Wr. Landtag - SP-Wagner: "Wien ist erfolgreich bei der Hilfe für Sucht- und Drogenkranke"

Bericht der Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft 2007 bestätigt erfolgreichen Weg der Stadt

Wien (SPW-K) - "Der Drogenbereich eignet sich nicht für polternde Wortmeldungen, wie es FP-Lasar wieder einmal vorgemacht hat", weist SPÖ-Landtagsabgeordneter Kurt Wagner Kritik der FP zurück. Besser als solche Wortmeldungen sei die Behandlung von Drogenkranken und die Verhinderung von Drogenmissbrauch, stellt Wagner klar. "Die FPÖ bleibt allerdings immer Antworten schuldig, wie diesen Menschen geholfen werden soll. Auf die Donauinsel abschieben, wie es ein früherer FP-Gemeinderat vorgeschlagen hat, kann es nicht sein".

Der Verkehrsknotenpunkt Karlsplatz wird täglich von mehr als 200,000 Personen frequentiert und ist damit Österreichs größter Nahverkehrsbahnhof. "Wie es Orte dieser Art in vielen Großstädten an sich haben, sind sie auch Anziehungspunkt für sozial desintegrierte Menschen - darunter auch Suchtkranke. Doch Wien ist hier anders:
Durch eine Reihe gezielter Maßnahmen sorgt die Stadt Wien dafür, dramatische Entwicklungen zu vermeiden", sagt der SP-Abgeordnete.

Am Karlsplatz hat sich die Situation deutlich verbessert, berichtet Wagner: "Vor 5 Jahren haben sich 300 bis 400 Personen pro Tag im Bereich Karlsplatz/ Resselpark aufgehalten. Heute sind es maximal 80 bis 100 über den ganzen Tag verteilt". Diese positive Entwicklung sei vor allem dem Team des Projekts HELP U zu verdanken. Die HELP U Mitarbeiterinnen intervenieren durchschnittlich in 2.500 Fällen pro Monat, also durchschnittlich in ca. 83 Fällen pro Tag.

Die Anlaufstelle von Streetwork am Karlsplatz wird von rund 600 Personen täglich aufgesucht. Diese Personengruppe ist aber eine andere als jene, um die sich HELP U kümmert. Rund 500 Personen -meist alkoholabhängige - nutzen die Angebote von Streetwork, halten sich aber nicht am Karlsplatz auf. Rund 20 Prozent der Betreuten stammen aus Niederösterreich.

Kritik am Bericht der Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft 2007 weist Kurt Wagner zurück: "Trotz umfangreichster Informationen sind die Grünen immer unzufrieden - so viele Unterlagen kann man ihnen gar nicht vorlegen", wundert sich Wagner über die grüne Ablehnung des Berichts bei gleichzeitigen Danksagungen an den Patientenanwalt durch die grünen Rednerinnen.

Kritik der VP am Operationsmanagement kann Wagner ebenfalls nicht nachvollziehen: "Im April hat Gesundheitsstadträtin Wehsely ein neues EDV-Anmeldesystem eingeführt. Das hat dazu beigetragen, dass die Operationswartezeiten deutlich gesunken sind". Eine gewisse Mindestwartezeit werde es aber wegen notwendiger medizinischer Voruntersuchungen immer geben müssen, sagt Kurt Wagner.
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