SP-Nevrivy an Maresch: Wien beim Klimaschutz Vorreiter - geringste Pro-Kopf-Emissionen österreichweit

Umweltbericht belegt hohes Umweltschutzniveau Wiens

Wien (SPW-K) - "Auch wenn die Grünen es nicht wahrhaben wollen:
Wien ist beim Klimaschutz Vorreiter. Die Millionenstadt Wien hat die geringsten Pro-Kopf-Emissionen und ist bei der Solarförderung österreichweit führend", stellt SP-Landtagsbgeordneter Ernst Nevrivy klar. Durch erfolgreiche Klimaschutzmaßnahmen wie den intensiven Ausbau der Fernwärme und des öffentlichen Verkehrs, die Effizienzsteigerung in den Kraftwerken und die Wärmedämmung von Gebäuden ist das Einsparungs-Ziel in Wien schon 2006 erreicht worden.

Wien spart jährlich 2,7 Mio Tonnen Co2. Das Fortsetzungsprogramm KliP II, das 2010 in Kraft treten wird, ist auf ExpertInnen-Ebene bereits in Arbeit. "Gerade die thermische Wohnhaussanierung THEWOSAN ist ein Erfolgsmodell, es ist wieder einmal typisch für die Grünen, es krank zu jammern", sagt Nevrivy. Rund 66.000 Wohnungen in Wien wurden bislang gefördert thermisch-energetisch saniert. Allein dadurch können jährlich rund 110.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Auch die Förderung alternativer Energien ist in Wien vorbildlich. Jährlich stehen alleine für die Förderung der Solarenergie 1 Mio Euro zur Verfügung.

Im Zeichen des Klimaschutzes und einer nachhaltigen intelligenten Energiepolitik steht auch das Städtische Energieeffizienz-Programm (SEP). Es rückt Energieeffizienz und Energiesparen in den Vordergrund und zielt darauf ab, notwendige Maßnahmen zum Schutz des Klimas mit neuen technologischen als auch wirtschaftlichen Aktivitäten zu vereinen. Über 100 Maßnahmen wurden bereits gestartet, Ziel ist die Senkung des Zuwachses des Energieverbrauchs von 12 auf 7 Prozent bis zum Jahr 2015. "Was die Lärmkarten betrifft, so müsste der grüne Umweltsprecher längst wissen, dass die Publizierung der Lärmkarten beim Umweltbundesamt und damit beim Umweltministerium liegt. Wien hat alle Informationen natürlich zeitgerecht übermittelt und arbeitet im eigenen Bereich längst intensiv an der Lärmbekämpfung, wie etwa die lärmtechnischen Maßnahmen entlang der Schiene, wozu jährlich 1,8 Mio Euro zur Verfügung stehen", erläutert Nevrivy.

Umweltbericht belegt hohes Niveau der Umweltarbeit Wiens

Der Umweltbericht für die Periode 2006/ 2007 steht heute auf der Tagesordnung des Wiener Landtags. Er wird alle zwei Jahre von der Wiener Umweltschutzabteilung erstellt und gibt einen kompakten Überblick über die vielen Facetten der aktiven Wiener Umweltarbeit.

Die wichtigsten Vorhaben, Projekte und Leistungen des Wiener Umweltschutzes der Jahre 2006 und 2007 sind im aktuellen Umweltbericht auf rund 100 Seiten zusammengestellt: Themen sind Energie, Klimaschutz, Wiener Luft, Grünraumplanung und Naturschutz, Lärmschutz, Abfallwirtschaft, Nachhaltige Stadtentwicklung, Trinkwasser und Abwasser, Ökologie beim Wohnbau, Verkehr oder Umweltschutz in Wiener Betrieben. "Die hohe Lebensqualität der Millionenstadt Wien wird in etlichen internationalen Studien immer wieder eindrucksvoll bestätigt. Die aktive Umweltarbeit in der Stadt trägt wesentlich dazu bei. Der Umweltbericht belegt einmal mehr das hohe Niveau beim Umwelt- und Klimaschutz in Wien", so Nevrivy.

SERVICE:

Der Wiener Umweltbericht 2006/ 2007 kann ab Anfang November 2008 kostenlos bei der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) bestellt werden:
Foldertelefon der MA 22: (01) 4000-73420
E-Mail: uk@m22.magwien.gv.at
Internet: http://www.wien.gv.at/umweltschutz/service.html
(Schluss)

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