SP-Matzka-Dojder: Wien hat ausgezeichnetes Gesundheitssystem

Wien (SPW-K) - "Auch der jüngste Bericht der Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft ist höchst professionell, ausführlich und sehr aufschlussreich. Er rückt auch ins rechte Licht, dass die Anzahl der Beschwerden von PatientInnen im Verhältnis zu der Zahl der jährlich in den Wiener Spitälern behandelten 400.000 PatientInnen sehr gering ist. Damit wird dem Wiener Gesundheitswesen und seinen Strukturen in gutes Zeugnis ausgestellt", erklärte Mittwoch SP-Abgeordnete Anica Matzka-Dojder in ihrem Debattenbeitrag im Wiener Landtag zu dieser Materie.

"Der PatientInnenanwalt und sein Team bearbeiten intensiv und sehr gut alle an sie herangetragenen Fälle", betonte Matzka-Dojder. Sie habe jedenfalls noch keine Patientin bzw. Patienten getroffen, die sich bei der Anwaltschaft kein Gehör verschafft hätten. "Wien hat im Vergleich mit anderen Städten und Ländern ein gut funktionierendes Gesundheitssystem. Das sagen sämtliche nationalen und internationalen Studien", betonte Matzka-Dojder.

Im Verlauf ihrer Ausführungen wies sie auch auf die gute Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den Wiener Gesundheitseinrichtungen mit der PatienInnenanwaltschaft sowie auch Maßnahmen im Bereich des Umgangs mit Fehlern, die bedauerlicherweise, dort wo Menschen tätig seinen, passieren könnten, hin. "Aus Fehlern soll man lernen und diese nicht als Anlass für den Start einer unsachlichen öffentlichen Diskussion, einer Kriminalisierung sowie Diskreditierung der MitarbeiterInnen im Gesundheitsbereich nehmen", übte Matzka-Dojder Kritik am Verhalten der Oppositionsparteien. In diesem Zusammenhang warf die Rednerin der grünen Abgeordneten Pilz vor, Feststellungen im Bericht aus dem Zusammenhang zu reißen und Ausführungen von Abg. Laschan im Gesundheitsausschuss bei der heutigen Landtagssitzung unrichtig zitiert zu haben. Sie forderte die grüne Mandatarin auf, Vorfälle im Gesundheitsbereich nicht ausschließlich zu skandalisieren, sondern sachlicher zu diskutieren.

"Die Wiener Stadtregierung wird jedenfalls weiterhin bemüht sein, Spitzenmedizin für alle, egal ihrer Herkunft und ihres sozialen Status, auf höchstem Niveau zu sichern", stellte Matzka-Dojder abschließend fest. (Schluss)

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