Bezirksumfrage Mariahilf - BV Kaufmann: BezirksbewohnerInnen schätzen die Urbanität und die vielen Einkaufsmöglichkeiten

Wien (SPW-K) - 2.455 ausgefüllte Fragebögen sendeten MariahilferInnen an die Bezirksvorstehung zurück. Damit bewertete jeder Zwölfte die Lebensqualität im Bezirk sowie die Arbeit der Bezirksvorstehung. Besonders gut schneidet das Kulturangebot im Sechsten ab und wurde durchschnittlich mit der Zeugnisnote Zwei bewertet. Ein überraschend gutes Zeugnis stellen die Mariahilfer der Sicherheit im Bezirk aus. 60,9 Prozent vergaben dafür eine Eins oder Zwei. "Dennoch wünschen sich Viele mehr Kontrollen. Der Ruf nach einer starken Polizei-Truppe ist unüberhörbar", erläutert Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann.

Auf hohem Niveau stehen die Themen Verkehrssicherheit und Bürgerbeteiligung mit einer durchschnittlichen Benotung von 2,5. Verbesserungspotential sehen die Teilnehmer der Umfrageaktion bei den Spielplätzen sowie Park- und Grünanlagen. Hier fordern sie mehr Grünflächen und dass diese sauber gehalten werden. Ebenso wird immer wieder gewünscht, das Angebot an Auto-Stellplätzen auszubauen.

Auftrag für die künftige Arbeit

"Die guten Benotungen befreien uns nicht von der Aufgabe, uns sachlich der Mängel anzunehmen. Defizite, die in unserem Wirkungskreis liegen, möchten wir beheben", verspricht Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann und meint, dass bei den Kritikpunkten, die nicht in ihrer Zuständigkeit liegen, der Bezirk Lösungen mit den richtigen Stellen herbeiführen wird.

Konkret: Eine Stärke des Bezirkes ist die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. In der Stumpergasse und Webgasse fehlt jedoch ein adäquates Angebot, das die Wienzeile mit der Mariahilfer Straße verbindet. "Wir werden mit den Wiener Linien Gespräche führen, um mit einem 'Sammeltaxi', das mit einem normalen Fahrschein genützt werden kann, diese Lücke zu schließen", sagt die Bezirkschefin.

In Sachen mehr "Grün" für den Sechsten wird ständig gearbeitet:
Der Fritz-Imhoff-Park wird doppelt so groß. Der Umbau läuft derzeit. Im Frühjahr wird die neue Grünoase mit Gartenterrasse, Piazza und Wasser- sowie Ballspielplätzen eröffnet. Ein Antrag für die Vergrößerung des Minna-Lachs-Parks wurde ebenfalls beschlossen. Und:
Die "Baumfamilie" auf den Straßen und Plätzen Mariahilfs wächst stetig, ohne dabei auf die Autofahrer zu vergessen. "Die Parkplatzsituation wird im Bezirk laufend verbessert. Neue Garagen-Projekte sollen realisiert werden." Darüber hinaus werden Maßnahmen für Radfahrer forciert. Weitere und sichere Radwege sowie zusätzliche Abstellmöglichkeiten werden eingerichtet.

Außerdem wird sich Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann verstärkt um die Mariahilfer Jugendlichen kümmern. "Einen größeren Jugendtreff wollen wir realisieren und insgesamt das Angebot für sie verbessern." Dazu zählt auch die Parkbetreuung, die im nächsten Jahr erweitert werden soll.

Miteinander in Mariahilf

Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann freut sich über das engagierte Mitwirken der Bürger an der Umfrage: "Keine Spur von sprichwörtlichen Wiener-Raunzen. Die Mariahilfer beantworteten gewissenhaft die 30 gestellten Fragen und machten viele, konkrete Vorschläge." Die Mariahilfer sehen sehr viel Positives und fühlen sich wohl in ihrem Bezirk, interpretiert Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann das Ergebnis, zumal 42 Prozent keine Angaben zur Frage "Was gefällt Ihnen im 6. Bezirk nicht" machten. Die hohe Zufriedenheit sei auch daraus abzulesen, weil 63 Prozent keinen Anlass sahen, etwas zu ändern, wenn sie das Sagen im Bezirk hätten, meint Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann.
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