Kogler zu AUA: "Chaos geht ungebremst weiter"

Bemerkenswerte Kritik von ÖVP-Chef Pröll an eigenen Leuten

Wien (OTS) - "Das Chaos rund um die AUA und die inferiore Kommunikationspolitik auf Kosten der Steuerzahler geht offenbar ungebremst weiter", erklärte der Budget- und Finanzsprecher der Grünen, Werner Kogler. Die Veröffentlichung eines angeblichen Angebots der S7, das danach umgehend dementiert wurde, ist an Dilettantismus nicht mehr zu überbieten. Dazu kommt eine bemerkenswerte Kritik von ÖVP-Chef Josef Pröll, der nur Konsequenzen für die Manager der Fluglinie will - freilich ohne diese genau zu präzisieren. "Pröll übt damit offenbar Kritik an Bartenstein, Schüssel und Molterer, unter deren Ägide AUA-Chef Alfred Ötsch und ÖIAG-Chef Peter Michaelis eingesetzt und auch gehalten wurden, als ihr Versagen bereits offensichtlich war." Kogler forderte einmal mehr die Ablöse der beiden Manager.

Kogler forderte, das Bieterverfahren zur AUA neu und EU-konform aufzusetzen. In der jetzigen Situation, wenn der Staat tatsächlich Haftungen und Schulden der AUA übernimmt, müssten alle Bieter noch einmal eingeladen werden. Damit soll ermöglicht werden, dass wieder mehrere Bieter in das Verkaufsverfahren eintreten können. Insbesondere müssen alle Bieter die gleichen Informationen über den Zustand und die Verträge der AUA zur Verfügung gestellt bekommen. "Das erhöht die Chance, dass ein besseres Gesamtangebot gelegt wird und den Zuschlag erhalten kann", so Kogler.

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