Grüne Niederösterreich: Land ignoriert PendlerInnen und SchülerInnen

Enzinger kündigt lautstarken Protest gegen Fahrplanänderungen an

St. Pölten (OTS) - Heimlich, still und leise werden in Niederösterreich die Fahrpläne der Öffentlichen Verkehrsmittel ausgedünnt und bis 14. Dezember sogar Pendler-Züge eingestellt. Die am stärksten betroffenen Strecken: Gänserndorf-Wien, die S2 und die Traisentalstrecke zwischen St. Pölten und Lilienfeld.
Für Grün-Mobilitätssprecherin Amrita Enzinger gerade in Zeiten hoher Energiekosten "ein Wahnsinn und definitiv das falsches Signal". "Viele BürgerInnen wollen vom Auto weg und auf Öffis umsteigen - das sollte eigentlich im Sinne der ÖBB, aber auch im Sinne der ÖVP sein. Dennoch gibt es keine adäquate Unterstützung, den Umstieg attraktiv und leicht zu gestalten - von keiner der beiden Seiten. "Was es gibt, sind unterschiedliche Begründungen, die allesamt an den Haaren herbei gezogen sind", so Enzinger, die damit auf das beliebte Argument der ÖBB "der Zug ist wenig ausgelastet" anspielt.
PendlerInnen und SchülerInnen in Niederösterreich stehen im kommenden Winter auf der Straße und Landeshauptmann Pröll sieht zu, anstatt den Regionalverkehr massiv auszubauen und in die Öffis zu investieren.
Das Land Niederösterreich habe hier eine Verantwortung zu tragen und die ÖBB haben ihren ursprünglichen Auftrag - nämlich Züge bereit zu stellen und auf die Gleise zu schicken - aus den Augen verloren. Sie versinken derzeit im eigenen Management-Chaos. Die Spekulationsverluste werden auf dem Rücken der PendlerInnen ausgetragen.
"Die Grünen Niederösterreich sind auf der Seite der BürgerInnen. Sie teilen den Ärger der PendlerInnen und SchülerInnen und werden der Öffentlichkeit dies auch lautstark mitteilen", kündigt Enzinger abschließend an.

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