Zum Inhalt springen

"Neue Kärntner Tageszeitung" - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Absehbar bis zum Zusammenbruch

Klagenfurt (OTS) - Es ist nichts Neues, dass den Letzten die Hunde beißen. Und doch spielt man geschockt, wenn´s - wieder einmal und immerfort - passiert. Dass sich die Finanzmarktkrise ungut bis dramatisch auf die Konjunktur schlägt, war absehbar. Absehbar war auch, dass mit zunehmender Transparenz der Katastrophe (denn es IST eine Katastrophe) ebenso zunehmend der hausgemachte Dilettantismus ruchbar wird. Das Ergebnis des Zusammentreffens von internationaler Wirtschaftskrise und nationaler Unfähigkeit a la AUA ist bekannt: Es ist besagte Geschichte vom Hund und dem Letzten; vom gebissenen Arbeitnehmer.

Daran wird niemand rütteln. Auch nicht die neue Regierung, die noch an ihrer Werdung arbeitet. Auch sie kennt die Definition von Wirtschaft: In Hochzeiten meint Wirtschaft den Unternehmer, in der Krise das Volk. Und so hat nun das Volk vernünftig zu sein, bei den Löhnen zurückzuschrauben, bei der Steuerreform zu warten, bei den Preisen draufzuzahlen. Zuerst sind Banken und Manager zu retten. Weil sonst das Werkl zusammenbricht ...

Rückfragen & Kontakt:

Neue Kärntner Tageszeitung
Viktringer Ring 28
9020 Klagenfurt

Mag. Claudia Grabner
Tel.: 0463/5866-532
E-Mail: claudia.grabner@ktz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KTI0001