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Wiener Friedhofsgebühren - SP-Ekkamp: Letzte Anpassung vor 13 (!) Jahren

Erhöhung in den meisten Fällen moderat

Wien (SPW-K) - "Seit 1995, also seit 13 (!) Jahren, hat es keine Gebührenanpassung bei den Wiener Friedhöfen gegeben. In der Zwischenzeit sind die wesentlich Kostenfaktoren für die Wiener Friedhöfe - u.a. Baukosten, Pflege- und Personalkosten, wie insgesamt der Verbraucherpreisindex - deutlich gestiegen", stellte Dienstag der Vorsitzende-Stellvertreter des Finanzausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Franz Ekkamp, in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ zu diesbezüglichen Aussagen seitens der ÖVP und FPÖ fest.

"Von einer Erhöhung der Friedhofsgebühren im Ausmaß von 30 Prozent, wie die ÖVP behauptet, kann keine Rede sein, die Anpassung liegt insgesamt deutlich darunter", betonte Ekkamp "Wesentlich sind in diesem Zusammenhang aber die Kosten in absoluten Beträgen. Die Miete für ein Grab ist vom Friedhof und der dortigen Lage abhängig. In den meisten Fällen ist die Erhöhung mit ca. zwei Euro moderat ausgefallen. Im Vergleich mit Städten in anderen Bundesländern liegen die Grabmieten in Wien im unteren Mittelfeld", betonte Ekkamp.

Als die "übliche Scheinheiligkeit" bezeichnete Ekkamp die Aussagen vor allem von VP-Stadtrat Walter in der Causa. Ekkamp: "In der steirischen Landeshauptstadt Graz unter ÖVP-Bürgermeister Nagl sind die Friedhofsgebühren deutlich höher als in Wien. Wenn die Wiener ÖVP meint, die Friedhofsgebühren kritisieren zu müssen, dann wäre sie gut beraten, zuallererst dort zu kehren, wo sie die Verantwortung trägt", schloss Ekkamp. (Schluss)

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