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Israelitische Kultusgemeinde enttäuscht über Wahl von FPÖ-Graf zum 3. Nationalratspräsidenten

Wien (OTS) - Mit der eindeutigen Wahl von Martin Graf zum 3. Nationalratspräsidenten, haben die ihn wählenden Abgeordneten im vollen Wissen über dessen weltanschauliches Umfeld einen symbolischen Akt gesetzt, welcher zu einer weiteren Stärkung des rechtsextremen Lagers führen kann und wenig Sensibilität gegenüber der österreichischen Geschichte und den tragischen Folgen der Deutschtümelei zeigt.

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) ist besorgt über das Ausmaß an Mutlosigkeit, mangelnder Zivilcourage und blinder Loyalität gegenüber vordergründigen parteipolitischen Interessen seitens Abgeordneter von ÖVP und SPÖ.

Im Hinblick auf die teilweise noch ausständige Aufarbeitung der österreichischen Geschichte und dem Ansehen Österreichs im Ausland, wurden die falschen Zeichen gesetzt.

Rückfragen & Kontakt:

Israelitische Kultusgemeinde
Tel.: (01) 53 104-105

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