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Cerwenka: Land Niederösterreich muss massiven Preiserhöhungen bei Strom und Gas entgegenwirken

Gewinne des Landes aus EVN-Beteiligung sollen NiederösterreicherInnen mit geringem Einkommen zu Gute kommen

St. Pölten, (SPI) - "Die bevorstehende massive Anhebung der Preise bei Gas um 28 % und bei Strom um 10 % sorgt bei vielen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern für eine sicher berechtigte Beunruhigung. Die jährliche Zusatzbelastung für kleine und mittlere Haushalte liegt, wie Fachleute betonen, zwischen 150 und 300 Euro - und das ist für viele Menschen mit geringem Einkommen nicht mehr verkraftbar. Die SPNÖ fordert daher weiterhin die Einführung eines Gas- und Strompreisbonus für NiederösterreicherInnen mit geringem Einkommen, sozial gestaffelt und ebenso orientiert an der Familiengröße. Die Unterstützung, welche bis zu 250 Euro pro Jahr betragen soll, soll aus den Gewinnen des Landes aus seiner Mehrheitsbeteiligung an der EVN finanziert werden", kündigt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helmut Cerwenka, für die kommende Landtagssitzung im November eine neuerliche Initiative der SPÖ an. Die ÖVP hat ja bekannter Weise eine gleichlautende Initiative der SPNÖ im Zuge der Oktober-Sitzung abgelehnt. Cerwenka: "Wir bleiben weiter dran, wir werden den Kurs der sozialen und ‚klimatischen Kälte’ der Pröll-VP nicht mitragen. Die ÖVP sieht zu, die SPÖ will handeln. Ich bin mir sicher, dass sich das die LandesbürgerInnen auch erwarten."****

Der SPNÖ-Klubobmann plädiert aber auch für eine Aufwertung der Förderungspolitik in Bezug auf die Umrüstung auf klimaschonende und alternative Energieversorgungsanlagen. "Hier wurden schon gute Förderungsinstrumentarien für den Einbau von Sonnenenergie-, Erdwärme- oder Pelletsanlagen geschaffen, die sicher Anreize zum Umstieg geben. Allerdings sind die Anschaffungs- bzw. Umrüstkosten für viele Haushalte oder Wohnhausanlagen noch immer so hoch, dass sie einfach nicht leistbar sind. Wenn wir den zügigen Ausstieg aus der Abhängigkeit fossiler Energieträger anstreben, so müssen auch die Förderungen für alternative Energiegewinnung noch höher angesetzt werden. Auch dies ist Aufgabe der Landespolitik", so Cerwenka. (Schluss) fa

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