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FP-Günther, Stark: Friedhofsgebührenerhöhung muss offiziell bekannt gegeben werden

Wiener Friedhof GmbH darf nicht still und heimlich über Tarife verfügen

Wien, 28-10-2008 (fpd) - Es sei das Mindeste, die Wiener Bürgerinnen und Bürger über etwaige Tariferhöhungen bei den Grabgebühren in entsprechender Art und Weise zu informieren und eine Unverschämtheit der Sonderklasse, wenn sich die Wiener Friedhof GmbH gemeinsam mit der Stadt Wien und damit den Rathaussozialisten herausnehme, still und heimlich über eine Grabteuerung zu entscheiden und durchzusetzen, so heute die beiden Wiener Gemeinderäte der FPÖ, LAbg. Rudolf Stark und LAbg. Dr. Helmut Günther in einer Stellungnahme.

Weil man mit der Bekanntgabe von Tariferhöhungen bei der Wiener Friedhof GmbH keine guten Erfahrungen gemacht habe, habe man im April eben im Stillen die Preise für den Erwerb und die Miete von Grabstätten um durchschnittlich 30 Prozent erhöht. Ein weiterer Skandal sei auch, dass es den Angehörigen der Verstorbenen nicht erlaubt sei, die anfallende Grabgebühr, die für einen Zeitraum von 10 Jahren immerhin mehrere hundert Euro ausmache, in Raten zu zahlen. Der Gesamtbetrag müsse innerhalb einer kurzen Frist berappt werden. Es sei außerdem nicht zulässig, dass jene, die ihre Grabmiete bis April noch nicht entrichtet haben, nun selbstverständlich die neuen, erhöhten Preise zahlen müssen, kritisieren Günther und Stark.

Die FPÖ Wien fordert daher, unverzüglich eine Ratenzahlung bei den Friedhofsgebühren möglich zu machen, die Fristsetzung der Zahlung auf den Zeitraum des 10-jährigen Grabrechts auszudehnen, sowie in Hinkunft die ordnungsgemäße Informierung von stattfindenden Änderungen, die Wiener Friedhöfe betreffend, per Postweg. Außerdem dürfe die nun vollzogene Erhöhung nicht für jene gelten, die vor April 2008 das 10-jährige Grabrecht in Anspruch genommen haben, so die beiden Gemeinderäte abschließend. (Schluss) hn

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