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VSStÖ: Zugangsbeschränkungen sind abzulehnen

Zur Pressekonferenz der Universitätenkonferenz

Wien (SK) - Bei der Pressekonferenz der österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) sprach sich ihr Präsident Rektor Badelt zum wiederholten Mal für Zugangsbeschränkungen aus. "Unzureichende Kapazitäten für große Studien dürfen nicht auf den Rücken der Studierenden durch quantitative Zugangsbeschränkungen abgeladen werden", kritisiert Maria Maltschnig, VSStÖ-Bundesvorsitzende, den Vorschlag der
uniko zur "Mengenregelung". "Barrieren zu Studienbeginn sind stark sozial selektiv und benachteiligen strukturell junge Menschen aus bildungsfernen Schichten." ****

Auch die Idee der qualitativen Zugangsbarrieren nach einem Bachelor-Studium sind für den VSStÖ untragbar: "Dadurch werden weiterführende Studien nur einer Elite, auf die Badelt eindeutig abzielt, ermöglicht. Gerade Frauen werden vermehrt durch zusätzliche Hürden aus ihrem Studium gedrängt", erklärt Maltschnig. "Bildung hat die Aufgabe, soziale Unterschiede zu durchbrechen. Zugangsbarrieren, wie die uniko sie fordert, zementieren diese jedoch ein". (Schluss) ah/mp

Rückfragen: Oona Kroisleitner, VSStÖ-Pressesprecherin, 0699 177 61 902

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