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ÖH Uni Wien zu Uniko: Hochschulzugang muss frei bleiben

ÖH Uni Wien kritisiert Zugangsbeschränkungen jeglicher Art

Wien (OTS) - Gestern stellte die Universitätenkonferenz (Uniko) ihre Forderungen für Hochschulpolitik und die "Neugestaltung des Hochschulzugangs" vor.

"Diese 'Neugestaltung des Hochschulzugangs' mit der Forderung nach Zugangsbeschränkungen widerspricht der Aufgabe von Bildung die sozialen Unterschiede auszugleichen - Zulassungsbeschränkungen verstärken soziale Ungleichheiten und bilden weitere Hürden für Studierende", so Sophie Wollner vom ÖH Uni Wien-Vorsitzteam.

Für Fanny Rasul, vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien ist "Bildung nicht nur ein Teil der Gesellschaft, sondern kann durch kritische Wissenschaften auch soziale Entwicklungen aktiv vorantreiben. Der Zugang zu dieser Bildung muss daher auch für alle frei zugänglich und kostenlos sein."

"Die Studierenden-Sozialerhebung von 2006 zeigt, dass Zugangsbeschränkungen vor allem Menschen aus bildungsfernen Schichten, Frauen und MigrantInnen treffen. Gerade strukturell benachteiligten Gruppen sollte jedoch der Zugang zu höherer Bildung ermöglicht werden." schließt Marlies Wilhelm vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

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