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SJÖ und AKS: "Saalschutz auch im Parlament? - Graf verhindern!"

SJÖ und AKS veranstalten Medienaktion vor dem Parlament gegen die Wahl von Martin Graf zum Dritten Nationalratspräsidenten

Wien (OTS) - Mit einer Medienaktion vor dem Parlament haben sich heute die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) und die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) deutlich gegen die Wahl von Martin Graf zum dritten Nationalratspräsidenten ausgesprochen. Die Jugendorganisationen fordern damit die NR-Abgeordneten von SPÖ, ÖVP und Grünen auf, gegen Martin Graf zu stimmen. "Graf kann noch so oft beteuern, dass er ein ‚aufrechter Demokrat’ sei, es ändert nichts daran, dass er offensichtlich keine Probleme damit hat, einen ‚Lebensbund’ mit einer Burschenschaft einzugehen, die Neonazis und rechtsextreme Liedermacher einlädt. Damit ist Graf für eines der höchsten Ämter der Republik untragbar. Die Abgeordneten sollen sich das bei der geheimen Abstimmung nochmals vor Augen führen", so der gf. SJÖ-Vorsitzende Wolfgang Moitzi.

"Martin Graf zu wählen, kommt einer Akzeptanz der Ideologie von Rechtsaußen gleich und macht deutschnational-rechtsextreme Ideen wieder salonfähig. Wenn sich Graf schon nicht gegen Rechtsextremismus und Rassismus aussprechen will, dann appelliere ich an die anderen Abgeordneten, dass sie es tun und Graf nicht ihre Stimme geben ", so Klaus Baumgartner, Bundesvorsitzender der Aktion kritischer SchülerInnen.

Die Medienaktion thematisierte neben dem vom Nachrichtenmagazin "profil" veröffentlichten Bericht über die Veranstaltung mit Reinhold Oberlercher, für die Graf als Saalschutz fungierte, auch die Bedeutung von Burschenschaften als Rekrutierungsstätte für viele FP-Abgeordnete an: "Angesichts der neuen Gesichter von FPÖ und BZÖ im Parlament, muss uns klar sein, dass der Kampf gegen demokratiefeindliche und rassistische Politik nicht bei Graf halt macht. Wir werden weiterhin wachsam sein, und gegen braune Rülpser und rassistische Parolen ankämpfen", so Moitzi und Baumgartner abschließend.

Fotos der Aktion finden Sie unter www.sjoe.at im Pressebereich!

Rückfragen & Kontakt:

SJÖ, Philipp Lindner
Tel.:0699/81 25 22 41
philipp.lindner@sjoe.at

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