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Neue OP-Methode bei Leistenbruch wird nur in Krems gelehrt

Vorreiterrolle der chirurgischen Abteilung des Landesklinikums

St. Pölten (NLK) - Jährlich müssen rund 20.000 ÖsterreicherInnen -zu 70 Prozent Männer - aufgrund eines Leistenbruchs operiert werden. Ein neues, gewebeschonendes Verfahren, welches die Vorzüge konventioneller Methoden mit der Laparoskopie bzw. Bauchspiegelung verbindet, wird momentan österreichweit ausschließlich an der Abteilung für Chirurgie am Landesklinikum Krems gelehrt.

Bei dieser Methode wird ein neuartiges Kunststoffnetz eingesetzt, welches die Bruchlücke sowohl von innen als auch von außen schließt. Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass der Eingriff auch tagesklinisch vorgenommen werden kann; der Arzt bzw. die Ärztin entscheidet nach der Operation, ob der Patient bzw. die Patientin nach Hause entlassen werden kann. Im Regelfall ist ein Krankenstand von ein bis zwei Wochen zur Genesung ausreichend.
Der Grund für einen Leistenbruch ist zumeist das Hochheben eines schweren Gegenstandes. Auch Übergewicht verursacht einen hohen Druck auf den Bauchraum, der zu einer Hernie führen kann. Überdies gibt es Menschen mit angeborener Bindegewebsschwäche, die das Risiko für einen Leistenbruch erhöht.

Nähere Informationen: Landesklinikum Krems, Telefon 02732/804-0.

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