Lopatka: Auch Beamtengehaltsverhandlungen im Zeichen der Finanzmarktkrise

Kassasturz im Rahmen der "Österreich-Gespräche" wird bugetäre Situation zeigen

Wien, 27. Oktober 2008 (OTS) - "Wir müssen die Leistungen der
knapp 350.000 öffentlich Bediensteten honorieren, dürfen aber angesichts der schwierigen Situation durch die Finanzmarktkrise die Augen vor den Grenzen der Budgetmöglichkeiten nicht verschließen", so ÖVP-Regierungsvertreter Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka nach dem Auftakt zu den Beamtengehaltsverhandlungen. In der 1. Runde der von den Staatssekretären Lopatka, der auch den Finanzminister vertritt, und Schieder mit der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) geführten Verhandlungen stand die Präsentation der aktuellen Wirtschaftszahlen durch Wirtschaftsforscher Mag. Alois Guger (WIFO) im Mittelpunkt. "Natürlich schlägt die internationale Finanzmarktkrise auch in Österreich voll auf die Realwirtschaft durch, mit allen negativen Folgen für den öffentlichen Haushalt", so Lopatka. ****

Alle Prognosen haben große Unsicherheiten und mussten durch den konjunkturellen Einbruch bereits mehrfach reduziert werden. Am kommenden Mittwoch werde im Rahmen der "Österreich-Gespräche" ein Kassasturz vorgenommen, "dann wissen wir, in welcher budgetären Situation wir tatsächlich sind. Wir haben eine der besten öffentlichen Verwaltungen der Welt. Das muss und wird auch honoriert werden. Entscheidend ist aber das Augenmaß angesichts der budgetären Möglichkeiten", so Lopatka abschließend.

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