Neues Volksblatt: "Neue Wege" (von Michaela Ecklbauer)

Ausgabe vom 27. Oktober 2008

Linz (OTS) - Die Finanzkrise hat gezeigt vor welch großen Herausforderungen die Regierungen weltweit stehen. Ein Zusammenhalt nicht nur im jeweiligen Land, sondern auch in der EU war und ist gefragt, um den wirtschaftlichen Abschwung samt all seinen Folgen möglichst im Zaum zu halten. Dass Österreich einen neuen Regierungsstil benötigt, ist daher Gebot der Stunde. Und dass es dafür viel mehr bedarf als ein paar beruhigender Worte, um die Bevölkerung wieder umzustimmen, sollte mittlerweile allen Beteiligten klar sein. Der Unmut über das Polit-Schauspiel der vergangenen beiden Jahre im Bund wurde bei der Nationalratswahl mehr als deutlich kundgetan.
Es ist ein guter Ansatz, wenn der künftige ÖVP-Chef Josef Pröll "neue Wege, neue Brücken und neues Denken" in die Politik einbringen will. Gefragt sind aber alle Fraktionen, unabhängig, ob sie künftig in der Regierung oder in der Opposition sitzen werden, dem Beispiel zu folgen. Statt parteipolitischem Geplänkel will das Volk Antworten auf die großen Herausforderungen hören und Taten sehen. Der Nationalfeiertag ist ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten und neue Wege zu gehen. Erleichtern könnte dies, dass in fast allen Parteien künftig neue Vorsitzende an der Spitze stehen.

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt
Chefredaktion
Tel. 0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001