Austro Control Vorstand weist Äußerungen von Betriebsrat Payr zurück

Für Morgen keine nennenswerten Einschränkungen oder Störungen im Flugbetrieb erwartet

Wien (OTS) - Der Austro Control Vorstand zeigt sich durch die Äußerungen von Herrn Payr deshalb überrascht, weil es mit dem Betriebsrat der Dienststelle Wien Schwechat eine Vereinbarung sowohl über das Vorgehen zur Entlastung der Mitarbeiter während der Nachtstunden entsprechend dem zurückgehenden Verkehr in der Nacht gibt, als auch hinsichtlich der störungsfreien Durchführung der Betriebsversammlung am kommenden Montag, wie dies im Übrigen auch dem Arbeitsverfassungsgesetz entspricht.

Bei der Zusammenlegung der Nachtdienste in Schwechat geht es zum einen darum, Überbesetzungen mit langer Nachtruhe und zusätzlichen Überstunden mit dem Ziel des Abbaus von Überstunden in den verkehrsstärkeren Zeiten zu vermeiden. Dies ist sowohl im Interesse der Mitarbeiter als auch der Airlines, um ihnen in den verkehrsreicheren Zeiten einen stabilen Service mit der maximalen Kapazität sicherstellen zu können.

Die Verkehrsabwicklung am Flughafen Wien verlief bis einschließlich Juni (Euro 2008) im Wesentlichen störungsfrei an der Kapazitätsgrenze des Flughafens. Infolge von zusätzlichen Urlauben und krankheitsbedingten Ausfällen kam es allerdings in der Folge zu zeitweisen Kapazitätsengpässen, die auch durch Überstunden nur teilweise ausgeglichen werden konnten (die Normalarbeitszeit für Lotsen beträgt 32,5 Wochenstunden, bei einer tatsächlichen Arbeitszeit von rund 23 Stunden pro Woche unter Berücksichtigung von Pausen. Dazu kommen durchschnittlich ca. 8 Überstunden pro Mitarbeiter pro Woche).

Das Management ist über die persönlichen Angriffe von Herrn Payr auch deshalb überrascht, weil die Vereinbarungen über das weitere Vorgehen mit dem Betriebsrat während der mehrwöchigen Abwesenheit von Herrn Payr zu einer von Austro Control angebotenen Vorsorgekur getroffen wurden, und er hier möglicherweise nicht im nötigen Ausmaß informiert ist.

Das Management ist sich der Aufgaben und Zielsetzungen von Austro Control im Einvernehmen mit dem Verkehrsministerium als Aufsichtsbehörde und dem Aufsichtsrat voll bewusst und stets bemüht, durch die seit längerem forcierten Maßnahmen zur Kapazitätserhöhung, insbesondere die maximal mögliche Ausbildung von Lotsennachwuchs in möglichst enger Kooperation mit den Belegschaftsvertretungen zu gewährleisten.

Aufgrund der mit dem Betriebsrat getroffenen Vereinbarungen geht das Management nach wie vor davon aus, dass die Vereinbarungen eingehalten werden und es daher zu keinen nennenswerten Einschränkungen oder Störungen in der Abwicklung des Flugverkehrs während der Zeit der Betriebsversammlung kommt.

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