Frauenministerin Heidrun Silhavy: "Sich mit dem Erreichten nie zufrieden zu geben, das hab ich von Johanna Dohnal gelernt!"

Wien (OTS) - Der Besuch der ersten österreichischen Frauenministerin war der Höhepunkt des Frauenministeriums am Tag der offenen Tür am Minoritenplatz.

Auch für Frauenministerin Heidrun Silhavy war die Lesung von Elisabeth Orth aus dem neuen Buch von Johanna Dohnal -"Innenansichten österreichischer Frauenpolitiken" - der Höhepunkt des Nationalfeiertages. "Auch wenn sie selbst heute nichts sagen will, sie weiß, sie ist und bleibt die große Vorreiterin in der österreichischen Frauenpolitik!"

Dohnals Rolle sei mittlerweile unbestritten. Das zeige auch das große Interesse der Besucherinnen und Besucher an diesem Nachmittag. Schon eine Stunde zuvor scharten sich Bürgerinnen und Bürger in großer Zahl um die Pionierin der Frauenpolitik, wollten mit ihr persönlich ins Gespräch kommen, ihr für das Geleistete danken oder ein Autogramm bekommen.

"Sich nie mit dem Erreichten zufriedengeben, immer weitergehen, das habe ich persönlich von Dohnal mitgenommen", erklärte Silhavy. So könne man sich auch angesichts der neuen Zusammensetzung des Nationalrates nicht zurücklehnen. "Da müssen wir aufschreien, uns ernsthaft Maßnahmen bis hin zu Sanktionen überlegen." Der Frauenanteil dürfe nicht länger vom "Goodwill", von der Großzügigkeit der Männer abhängig bleiben. "Es gibt nicht nur ein Recht der Frauen auf ihre Vertretung im Nationalrat, es muss auch ein Recht auf Selbstvertretung der Frauen im Parlament geben!", forderte die Frauenministerin abschließend.

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