Regionalministerin Silhavy: Österreichische Raumordnungskonferenz wieder im politischen Zentrum

Starke Regionalpolitik für mehr Chancengerechtigkeit der Menschen in den Regionen

Wien (OTS) - Auf Initiative von Regionalministerin Heidrun Silhavy fand erstmals seit neuen Jahren wieder eine Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) in Wien statt. Bundesministerin Silhavy ist es ein Anliegen, das Thema Regionalpolitik verstärkt ins politische Zentrum zu rücken, um Bewegung in den Dialog zwischen Bund, Ländern, Gemeinden und Wirtschaft über Strategien der österreichischen Raumentwicklung zu bekommen.

"Raumordnungspolitik ist eine Querschnittsmaterie, die alle Lebensbereiche und politische Entscheidungen zur Entwicklung des Lebensraums Österreich, aber auch den grenzüberschreitenden Raum betrifft." betonte Silhavy,"Nicht nur der Ausbau der Infrastruktur ist dabei von zentraler Bedeutung, sondern auch die Daseinsvorsorge wie soziale Einrichtungen oder das Bildungsangebot." Ein ganz besonderes Anliegen sei der Bundesministerin das Forschungsprojekt "Österreich 2030". Denn "wir dürfen nicht nur von heute auf morgen denken. Unsere politischen Entscheidungen zur langfristigen, positiven Entwicklung des Landes implizieren Visionen, aber auch die Einbeziehung aktueller Entwicklungen, wie beispielsweise jene der Wirtschaftsdynamik, des Klimawandels oder auch der Mobilität der Menschen.", strich die Regionalministerin hervor.

Die ÖROK beschloss, ein Raumentwicklungskonzept zu erarbeiten, das 2011 verabschiedet werden soll. Diese Arbeitsgruppe wird nicht nur aus ExpertInnen bestehen, sondern es werde auch eine politische Steuerungsgruppe aktiv mitarbeiten.

Ein zweiter Schwerpunkt der Konferenz war die Behandlung und Erstbewertung des Grünbuches der Europäischen Kommission, das den Begriff territorialer Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt. "Räumliche Herausforderungen zu meistern sind eine gemeinsame Aufgabe von Gemeinden, Ländern und den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unter Berücksichtigung des Subsidiaritätsprinzips.", so Silhavy. Die spezifischen räumlichen Rahmenbedingungen müssten mehr Berücksichtigung finden. "Starke Regionalpolitik bedeutet mehr Chancengerechtigkeit und Chancengleichheit für die Menschen in unseren Regionen", schloss Regionalministerin Silhavy.

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