"profil": Neuer Immofinanz-Vorstand erwägt Regressforderungen gegen Constantia Privatbank

Bank soll Leistungen aus Managementverträgen "nicht ordentlich" erbracht haben

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, erwägt der neue Vorstandschef der börsenotierten Immofinanz-Gruppe Thomas Kleibl, Regressforderungen gegen die Constantia Privatbank. "Es deutet vieles darauf hin, dass die Bank vertraglich vereinbarte und auch bezahlte Managementleistungen nicht ordentlich erbracht hat", heißt es aus Kleibls Umfeld gegenüber "profil". Kleibl selbst war zu keiner Stellungnahme bereit. Die Constantia Privatbank zeichnete bisher für das Management des Immofinanz/Immoeast-Immobilienbestandes verantwortlich. Allein 2007 flossen insgesamt 120,8 Millionen Euro an "Verwaltungsgebühren" von den beiden börsenotierten Immobiliengesellschaften zur Bank. Die bereits vor Wochen beschlossene Vertragsauflösung ist bis heute nicht vollzogen. Das neue Management ist offenbar nicht gewillt, die vereinbarte Abschlagszahlung in der Höhe 340 Millionen Euro zu begleichen.

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