ÖSTERREICH: Niki Lauda sieht Lufthansa "als letzte Chance für AUA"

Konkurrent Lauda will die AUA "nicht einmal geschenkt"

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH nimmt Airline-Unternehmer Niki Lauda ausführlich zum geplanten Verkauf der AUA an die deutsche Lufthansa Stellung. "Ich verstehe überhaupt nicht, warum irgendwer vor einer Lufthansa-Beteiligung an der AUA zittert", sagt Lauda in ÖSTERREICH: "Diese Beteiligung ist das Beste, was der AUA passieren kann." Lauda wörtlich in ÖSTERREICH:
"Sobald die Lufthansa sich aus dem Verkauf zurückzieht, ist die AUA pleite, mausetot."
Eine "österreichische Lösung" für die AUA sieht Lauda "definitiv nicht". Er prognostiziert, dass die Regierung bei einem Nicht-Verkauf an die Lufthansa "600 Millionen Euro" in die AUA investieren müsste, um den Flugbetrieb für das nächste Jahr zu garantieren und ein "Gesundschrumpfen" der AUA zu ermöglichen. Laut Lauda müßte die AUA, um überleben zu können, 40 ihrer 100 Flugzeuge stillegen und bis zu 400 Piloten sowie über 1.000 Mitglieder des Bordpersonals gegen Abfertigungen von mehr als 400 Millionen Euro entlassen.
Lauda auf die ÖSTERREICH-Frage, ob er die AUA "geschenkt" nehmen würde: "Nicht einmal wenn man mir 100 Millionen Euro drauf gibt. Ohne Lufthansa als Partner ist eine Fortführung der AUA undenkbar. Ich wüßte kein Rezept. Die AUA ist ohne Lufthansa unrettbar verloren. Sie muss das Angebot - egal um welchen Preis - unbedingt annehmen. Die Alternative wäre: Die AUA ist ab Dienstag pleite!"

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