Ethische Fragen offen diskutieren um Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken

Österreichischer Wissenschaftstag 2008 zum Thema "Ethos und Integrität der Wissenschaft

Wien (OTS) - "Zum Ethos der Wissenschaft gehört für mich auch, sich den Diskussionen offen zu stellen, die eigenen Ergebnisse offen und transparent anzubieten und sich auf den gesellschaftlichen Diskurs einzulassen. Gesellschaftliche und politische Diskussionen leben von der Integrität der Wissenschafterinnen und Wissenschafter und ihrer Forschungsergebnisse.", so Wissenschaftsminister Johannes Hahn anlässlich der Eröffnung des Österreichischen Wissenschaftstags. Die diesjährige Veranstaltung der Österreichischen Forschungsgemeinschaft steht unter dem Motto: "Ethos und Integrität der Wissenschaft".

Die Diskussionen über wissenschaftliches Fehlverhalten von Mitarbeitern der Medizinischen Universität Innsbruck haben im August dieses Jahres auch in Österreich zu einer erhöhten Sensibilität für das wichtige Thema der Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Integrität geführt. Auf Initiative des Wissenschaftsfonds FWF soll ein Verein zur wissenschaftlichen Integrität gegründet werden, welcher bis Ende des Jahres seine Arbeit aufnehmen soll. Hahn begrüßt diese Einrichtung als wichtigen Impuls zu Kontrolle und zur Selbstverpflichtung der Wissenschaft.

Der Österreichische Wissenschaftstag versammelt seit 1989 jedes Jahr hochqualifizierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter die über wissenschafts- und forschungspolitische Anliegen und eigene Erfahrungen diskutieren und nach Möglichkeiten und Wegen suchen neue Ideen für den Wissenschaftsstandort Österreich umzusetzen.

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