Erste PR-Stiftungsprofessur an der Universität Wien

Wien (OTS) - Der Public Relations Verband Austria (PRVA) und die Universität Wien lud am 21. Oktober 2008 zur Antrittsrede von Peter Szyszka in den kleinen Festsaal. Der deutsche Wissenschafter erhält die erste Stiftungsprofessur für Public Relations in Wien. Rund 70 hochkarätige Gäste aus der Kommunikationsbranche gratulierten.

20 Jahre erfolgreiche Kooperation

Universität Wien Rektor Georg Winckler begrüßte Dienstag Abend in seiner Eröffnungsrede anlässlich der vom PRVA gestifteten Professur für PR die rund 70 geladenen Gäste. "Wir blicken auf 20 Jahre erfolgreicher Kooperation mit dem Public Relations Verband Austria (PRVA) zurück und sind überzeugt davon, dass weitere 20 Jahre guter Zusammenarbeit folgen werden", so Winckler. Die anschließenden einleitenden Worte fand Dekan Rudolf Richter, der Peter Szyszka am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft willkommen hieß: "Mit 962 Studierenden pro Jahr, sind gute Nerven gefragt. Aufgrund des Wegfalls der Studiengebühren wird er sich in Zukunft mit einer noch größeren Zahl an Studenten konfrontiert sehen."

Aufwertung der Disziplin

"Die Stiftungsprofessur für PR an der Wiener Universität war ein längst notwendiger Schritt", bringt es Franz Bogner vom PRVA, dem größten Kommunikationsverband Österreichs, auf den Punkt. Im Namen des PRVA dankte der wissenschaftliche Delegierte dem Publizistik-Institut für die seit Jahren andauernde, gute Kooperation sowie dem wissenschaftlichen Senat für die großzügige finanzielle Unterstützung. Bereits vor 30 Jahren hat sich der PRVA die qualitative Weiterentwicklung der Branche zum Ziel gesetzt. "Die mit 150.000 Euro pro Jahr dotierte Stiftungsprofessur ist nun der Tupfen auf dem i," so Bogner.

Theoretiker und Praktiker in einem

Peter Szyszka verglich seine Antrittsrede mit einem "Ritt auf der Rasierklinge", in der er den Bogen zwischen Wissenschaft und Praxis spannte. Er verwies dabei auf drei Theorien zur Kommunikations-Ökonomie: Public Relations seien als Sozial- nicht nur als Realkapital in Form von Absatzzahlen zu sehen, die PR brauchen erweiterte Qualitätsstandards und weiters ein eigenes Controlling zur Bewertung ihrer Leistung. Mit Peter Szyszka gewinnt die PR-Ausbildung in Wien einen erfahrenen Praktiker und Forscher. Der 1957 in Braunschweig geborene Kommunikationswissenschafter gründete das Institut für Kommunikations-management in Osnabrück, war zuletzt Professor für Organisationskommunikation an der Zürcher Hochschule, ist Autor zahlreicher Fachpublikationen sowie Jury-Vorsitzender des "Deutschen PR-Preises".

Im anschließenden Empfang kamen künftige und derzeitige Kommunikationsexperten zum Gespräch zusammen. Anwesend waren u. a. Publizistik-Institutsvorstand Hannes Haas, die Kommunikationswissenschafter Roland Burkart und Peter Vitouch sowie PRVA-Präsident Martin Bredl, PRVA-Vorstandsmitglieder Ingrid Vogl und Sabine Pöhacker.

Foto-Auswahl unter www.prva.at

Der PRVA ist einer der größten unabhängigen Kommunikationsverbände Österreichs. Mitglieder sind rund 500 PR-Fachleute aus Agenturen, Unternehmen und Organisationen sowie über 70 PR-Agenturen. Ziel des PRVA ist neben der Interessenvertretung seiner Mitglieder die laufende qualitative Weiterentwicklung der Branche. Die Mitglieder sind zur Einhaltung des Athener Codex verpflichtet. www.prva.at

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