Solargeschäft der LPKF Laser & Electronics AG entwickelt sich positiv

LPKF im Interview mit Dr. Kalliwoda Research

Garbsen (euro adhoc) -

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Zwei Jahre nach dem Eintritt in den Solarmarkt hat sich
LPKF zu einem unabhängigen Anbieter für Laserstrukturierer entwickelt. Kai Bentz, 36, Finanzvorstand des Garbsener Laserspezialisten, zieht eine erste positive Bilanz.

Dr. Kalliwoda: Herr Bentz, LPKF ist dafür bekannt, High-Tech-Lasersysteme in hochspezialisierte Nischen des Elektronikmarktes zu liefern. Passen die neuen Solarstrukturierer in das Portfolio Ihres Unternehmens?

Bentz: Ja. Unsere Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Lasermaterialbearbeitung sowie Antriebs- und Steuerungstechnik. Genau diese Kombination von Know-how wird bei der mikrometergenauen Strukturierung von Dünnschichtsolarzellen gefordert, so dass wir uns hier auf sehr vertrautem Terrain bewegen. Neben den extrem hohen technologischen Anforderungen verlangt die Solarindustrie auch eine nahezu permanente Verfügbarkeit der Systeme. Darauf reagieren wir mit der Erfahrung aus der Herstellung von hunderten Lasermaschinen mit verschleißfreien Führungssystemen. Wir bringen also die besten Voraussetzungen mit, um uns als Ausrüster für die Solarindustrie zu etablieren.

Dr. Kalliwoda: Der Solarmarkt hat sich ja insbesondere in Deutschland in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt und ist entsprechend hart umkämpft. Kann ein mittelständisches Unternehmen wie LPKF dort langfristig Fuß fassen?

Bentz: Davon sind wir überzeugt. Die Entwicklung unseres Geschäftsfelds Solar in den letzten zwei Jahren stimmt uns zuversichtlich. Wir konzentrieren uns ganz bewusst auf das Laserstrukturieren für alle bekannten Dünnschichttechnologien. An unserem Hauptsitz in Garbsen haben wir ein Applikationszentrum eingerichtet. Hier können sich Interessenten und Kunden von den Vorteilen der Laserstrukturierung überzeugen. Weiterhin profitieren wir von der internationalen Aufstellung des LPKF-Konzerns. Anfang September haben wir auf der Photovoltaik-Messe in Valencia ausgestellt. Dort wurde uns in vielen Gesprächen bestätigt, dass wir mit unserer technologischen Fokussierung einen guten Weg eingeschlagen haben.

Dr. Kalliwoda: Welche Vorteile können Sie Ihren Solar-Kunden konkret bieten?

Bentz: Unser wichtigster Trumpf heißt Präzision bei hohem Durchsatz. Die Genauigkeit unserer Laseranlagen bei der Strukturierung der Solarzellen ermöglicht dem Kunden eine bessere Flächenausnutzung des Moduls. Das bedeutet, dass die Verlustbereiche kleiner werden und der Ertrag steigt.

Weiterhin zeichnen sich unsere Anlagen durch eine hohe Toleranz gegenüber unterschiedlichen Substrattemperaturen oder Substratverzügen aus. Der Kunde spart Kosten und der Modulertrag wird erhöht.

Dr. Kalliwoda: Sind Sie mit der derzeitigen Auftragslage zufrieden und sehen Sie großes Wachstumspotenzial in 2009?

Bentz: Die derzeitige Auftragslage im Geschäftsfeld Solar ist sehr erfreulich. Wir haben vor einigen Tagen weitere Aufträge für Solarstrukturierer erhalten und gehen davon aus, dass das Geschäft auch in 2009 weiter wächst.

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Ulrike Thoms-von Meding

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