WK Kärnten begrüßt "Mittelstandsmilliarde"

Klagenfurt (OTS) - Weitere Maßnahmen gegen die Konjunkturkrise
wird der "Kärnten-Gipfel" am 30. Oktober bringen. Die "Mittelstandsmilliarde" dürfe allerdings nicht bedeuten, dass der Mittelstand wieder Milliarden aufbringen müsse, mahnt WK-Präsident Pacher

Zufrieden mit dem Umfang und der raschen Bereitstellung der gestern von ÖVP-Chef Pröll und SPÖ-Vorsitzendem Faymann präsentierten "Mittelstandsmilliarde" zeigte sich heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher. In der aktuellen Situation, in der die von verantwortungslosen Spekulanten ausgelöste Finanz- und Bankenkrise auf die reale Wirtschaft und vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen überzugreifen drohe, sei ein solches Konjunkturpaket zu begrüßen. Pacher verwies aber auch auf die von ihm geforderte steuerliche Entlastung der stark klein- und mittelbetrieblichen Struktur der österreichischen Wirtschaft: "Ich dränge nach wie vor auf eine Steuerreform, damit die Mittelstandsmilliarde nicht eine weitere Milliarde wird, die der Mittelstand aufzubringen hat."

Darüber hinaus werde es am 30. Oktober auf Landesebene den angekündigten "Kärnten Gipfel" zum Thema "Starke Wirtschaft - Sichere Arbeitsplätze" geben, zu dem die Wirtschaftskammer gemeinsam mit der Kärntner Landesholding die Sozialpartner, alle Parteien und die mit der wirtschaftlichen Entwicklung befassten Organisationen einladen werde. Pacher: "Ich erwarte mir ein konkretes und ausreichend dimensioniertes Maßnahmenpaket auf regionaler Ebene, um die Folgen der Krise auf den Wirtschaftsstandort Kärnten - das heißt für mich:
auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer - wirkungsvoll eindämmen zu können."

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