Bayr zu Tag der Information für Entwicklungsfragen: Österreich hat Nachholbedarf

SP-Bayr fordert bessere Information der Bevölkerung über die Notwendigkeit der Entwicklungszusammenarbeit

Wien (SK) - Der am 24. Oktober begangene Internationale Tag der Information für Entwicklungsfragen ist für Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, ein wichtiger Tag, um diesen oft unterschätzten Aspekt der Entwicklungspolitik hervorzuheben. "Information und Aufklärung der Bevölkerung über die Wichtigkeit einer aktiven Entwicklungspolitik sind gerade in Zeiten großer innenpolitischer Herausforderungen besonders notwendig", ist Bayr überzeugt, "denn es wäre ein großer Fehler zu denken, dass wir nationale Herausforderungen isoliert von internationalen Zusammenhängen dauerhaft lösen könnten!" ****

Bayr zeigt sich erfreut über die laufende Ausstellung zur Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die seit Mitte September durch Österreich tourt und am 26. Oktober im Außenministerium letzte Station machen wird. "Wir dürfen uns aber nicht auf Lorbeeren ausruhen, denn die international anerkannte Messlatte von drei Prozent der Öffentlichen Entwicklungsgelder für Informationsarbeit ist in Österreich noch nicht erreicht und dieses Manko gilt es jedenfalls auszubessern!", wie Bayr betont.

Bayr verweist in diesem Zusammenhang auch auf die "21 Punkte für eine andere Welt" der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungspolitik in der SPÖ (abrufbar im Internet unter www.entwicklungspolitik.spoe.at), die diesen wichtigen Bereich einer gelungenen Entwicklungspolitik ebenfalls thematisieren. Dort heißt es: "Ebenso wichtig wie die Entwicklungszusammenarbeit vor Ort ist das Informieren über wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge, die zur prekären Situation vieler Entwicklungsländer geführt haben. Dieser Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit in Österreich ist großes Augenmerk zuzuwenden, um bei den SteuerzahlerInnen Verständnis für die Notwendigkeit der Entwicklungspolitik zu wecken. Außerdem kann mit einer effizienten Öffentlichkeitsarbeit auch allen in Österreich lebenden Menschen vor Augen geführt werden, wie er oder sie sich in respektvoller, nachhaltiger Weise verhalten kann, um die Probleme der Mitmenschen in den Ländern des Südens zu lindern - sei es durch den Kauf von Fair Trade Produkten, bewusstes Reisen oder den individuellen Stopp von Ressourcenvergeudung." (Schluss) ps/mm

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