FPÖ-Bösch: Plassnik erweist sich bei Geiselcausa als unfähig

Seit 245 Tagen ist das Außenministerium nicht fähig, österreichische Geiseln zu befreien

Wien (OTS) - Der freiheitliche außenpolitische Sprecher Dr. Reinhard E. Bösch kritisierte heute die unzureichende Verhandlungsstrategie von Außenministerin Ursula Plassnik im Zusammenhang mit der Geiselnahme von Andrea Kloiber und Wolfgang Ebner in Mali.

"Seit 245 Tagen erweist sich die absolute Unfähigkeit der Außenministerin, eine tragbare Strategie zur Befreiung der beiden österreichischen Geiseln in Mali zu entwickeln. So lange befinden sich bereits zwei österreichische Staatsbürger in der Hand von Geiselnehmern. Etliche Sitzungen des eigens eingerichteten Krisenstabes gab es bisher, ohne dass es gelang, in der Causa irgendetwas für die Gefangenen zu bewegen", so Bösch.

"Es bedurfte erst langwierigen Verhandlungen um Rechtsfragen für Bundesheereinsätze zugunsten von Zivilpersonen und neuer interner Strukturen, um ein Mindestmaß an Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Es wäre wichtig gewesen, diese Anpassungen schnellstmöglich vorzunehmen und zu handeln, anstatt die österreichischen Geiseln weiter leiden zu lassen.
Auch ausländische Hilfe von deutschen und englischen Spezialisten lehnte Ministerin Plassnik offenbar ab und bewies damit absolute Beratungsresistenz", so Bösch weiter.

"Plassnik muss jetzt endlich eine Strategie entwickeln, wie sie die österreichischen Geiseln schnellstmöglich freibekommen will und sollte dabei jede Hilfe annehmen, die sie bekommen kann", so Bösch abschließend.

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