FP-Lasar zu Fachärztemangel: Ausbildungsschlüssel muss geändert werden

Wien, 23.10.2008 (fpd) - Schon jetzt können viele Facharztposten nicht mehr nachbesetzt werden und viele Ärzte gehen in Pension. Solange der Ausbildungsschlüssel nicht geändert wird, ist auch keine Besserung in Sicht. Somit droht uns zukünftig ein akuter Fachärztemangel, so heute der FPÖ-Wien Gemeinderat LAbg. David Lasar vor dem Hintergrund der jüngsten Zeitungsmeldungen.

Da in vielen Sonderfächern ein höherer Bedarf an Ärzten besteht, wäre es geboten, dass ein neuer Gesundheitsminister einen Entwurf im Parlament einbringt, diesen Schlüssel, wenn ein entsprechender Versorgungsbedarf nachweislich besteht, zugunsten einer vermehrten Ausbildung von Ärzten dieses Sonderfaches zu verändern. Eine Einrichtung wie die Ärztekammer oder das Land Wien sollte die Feststellung übernehmen, ob objektiv gesehen ein Mangel an Fachärzten besteht oder nicht, meint Lasar.

In einigen Bereichen, besonders aber in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gibt es einen entsprechenden Mangel an Fachärzten. Für die Ausbildung in allen ärztlichen Sonderfächern ist das "1:1 Prinzip" betreffend der Ausbildungsstellen - auf einen Facharzt darf maximal ein in Facharztausbildung stehender Arzt kommen - im Ärztegesetz festgelegt worden. Die FPÖ-Wien fordert daher den Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend auf, eine Novelle zum Ärztegesetz dem Nationalrat vorzulegen, der das 1:1 Prinzip zugunsten von mehr Ausbildungsstellen in ärztlichen Sonderfächern verändert, so Lasar abschließend. (Schluss)paw

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