Polen-Exporte nach wie vor im Hoch

Außenwirtschaft Österreich setzt Schwerpunkt für österreichische Industriezulieferer nach Polen

Wien (PWK792) - Die österreichischen Exporte legten in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um überdurchschnittliche 11,3% zu (weltweit +6%). Diesen positiven Trend will die Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ mit ihren Exportfördermaßnahmen nützen und österreichische Unternehmen verstärkt in den polnischen Markt führen. Aus diesem Grund veranstaltete die AWO mit der österreichischen Außenhandelsstelle Warschau Anfang Oktober eine Wirtschaftsmission zum Thema "Industriezulieferung".

"Polens Wirtschaft besticht auch im Umfeld des internationalen wirtschaftlichen Abschwungs durch stabiles Wachstum. Zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit investiert die polnische Wirtschaft derzeit in hochqualitative Maschinen und Anlagen und dank der Stärke der polnischen Währung, des Zloty, sind ausländische Lieferungen relativ günstiger und der Import aus Österreich besonders interessant", sagt Ernst Kopp, österreichischer Handelsdelegierter in Warschau. Schon derzeit wird die Struktur der österreichischen Exporte nach Polen von Industriezulieferungen dominiert. Die österreichischen Industriezulieferer beliefern in der Region Warschau (Masowien) vor allem die elektrotechnische Industrie, den Maschinenbau, den automotiven Sektor, die chemische Industrie, Baustoffe und die Verpackungsindustrie. In Südpolen (Region Kattowitz) liegt der Schwerpunkt der österreichischen Industriezulieferer in den Sektoren Bergbau, Hüttenwesen und Metallurgie, der Maschinenindustrie, der chemische, Lebensmittel- und Automobilindustrie sowie in den Bereichen Glas- und Keramik, Möbel, Baumaterialien und Elektrotechnik.

Als Erfolgsbeispiele österreichischer Zulieferer für die polnische Industrie nennt Handelsdelegierter Kopp das Unternehmen VA Stahl, "das 2007 das ‚voest alpine steel service center’ in Tichy eröffnete, von wo aus es speziell gefertigte Flachprodukte an Kunden aus der Hausgeräte- und Elektroindustrie sowie aus der Automobilindustrie ausliefert. Oder die ‚Rabmer Bau und Installations GmbH’, die seit über einem Jahr das desolate Wasserleitungsnetz der polnischen Stadt Bydgoszcz reinigt und saniert." (BS)

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Ernst Kopp
Außenhandelsstelle Warschau
warschau@wko.at
+48 22 586 44 66

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