Staudinger: "Ein gutes Pensionssystem ist eine Frage des Willens"

AKNÖ-Präsident strikt gegen Abschaffung der Hacklerregelung

Wien (OTS) - Wien (AKNÖ)- "Solange es keine bessere Alternative gibt, halten wir an der Hacklerregelung fest", reagiert AKNÖ-Präsident Josef Staudinger auf jüngste Meldungen des Instituts für Höhere Studien (IHS). Dessen Chef Bernhard Felderer meinte in der Tageszeitung "Die Presse", dass das Pensionssystem nicht nachhaltig finanzierbar sei und nannte als "entschlossene Maßnahme" Richtung künftiger Bundesregierung die Abschaffung der Hacklerregelung.

"Ein gutes Pensionssystem ist nicht eine Frage der Finanzierbarkeit, sondern des Willens", so AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Gerade die derzeitige Diskussion rund um die Staatshaftung für Banken würde das bestätigen: "Da werden in einen Bereich Milliarden investiert, der -wie die dritte Säule des Pensionssystems - denkbar unsicher ist. Auf der anderen Seite soll in einem sicheren Bereich wie der ersten Säule - also bei der Pensionsversicherung - der Sparstift angesetzt werden", ortet Staudinger ein klassisches Problem bei der Umverteilung. Noch dazu sei der Beitrag des Staates zur Pensionsversicherung der ArbeitnehmerInnen sehr gering, der weitaus überwiegende Teil - fast 90 Prozent - wird von den BeitragszahlerInnen selbst finanziert.

Deshalb widerspricht der AKNÖ-Präsident der Forderung des IHS nach Abschaffung der Hacklerregelung: "Deren Verlängerung bis 2013 war eine teilweise Rücknahme der vorangegangenen ungerechten Pensionskürzungen, und es gibt derzeit keine vernünftige Alternative dazu. Wird bis 2013 keine bessere Lösung gefunden, werden wir auch weiterhin mit allen Mitteln für eine unbefristete Hacklerregelung kämpfen."

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