"Pro Oriente"-Präsident Marte "entsetzt" über Pogrom in Mossul

Solidarität mit den verfolgten Christen im nördlichen Irak

Wien, 21.10.08 (KAP) Sein Entsetzen über die "Gewaltserie gegen Christen" in der nordirakischen Metropole Mossul hat der Präsident der Stiftung "Pro Oriente", Hans Marte, bekundet. In einem Telegramm an den chaldäisch-katholischen Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, betonte Marte wörtlich: "Wir sind in Gedanken bei denen, die ermordet, entführt und beraubt wurden oder die angesichts der Bedrohung ihres Lebens und ihres Eigentums ihr Zuhause verlassen mussten". Der "Pro Oriente"-Präsident ersuchte Erzbischof Sako, den Christen im Irak die Solidarität der österreichischen Christen zu vermitteln.

Bei seiner Solidaritätsreise in den Nordirak im Vorjahr habe er erlebt, welchen Prüfungen die Christen "in ihrem eigenen Land" ausgesetzt sind, unterstrich Marte. Zusammen mit der großen "Pro Oriente"-Gemeinde bringe er den Christen im Irak die "tiefe Verbundenheit in Christus" zum Ausdruck. Wörtlich stellte Marte fest:
"Wir flehen zu Gott, dass er diesen Prüfungen ein Ende bereiten und Frieden schaffen möge in einem Land, das jahrhundertelang ein Zentrum der Christenheit war". (ende)
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