Mitterlehner-Kritik an ÖGB: "Steuerpolitischer Anschlag auf Wirtschaftsstandort"

WKÖ-General sieht in Steuerforderungen der Gewerkschaft "konzeptlose Belastungsideen" - Kontinuität bei der Steuer-Entlastung notwendig

Wien (PWK788) - "Ich erwarte mir vom ÖGB auch in Steuerfragen mehr als eine Retropolitik, die zu Firmenabwanderungen, mehr Arbeitslosen und zu Verunsicherung führt". Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, kritisiert massiv die ÖGB-Forderung nach einer Rücknahme der Steuerreform 2005: "Die Wirtschaft braucht Kontinuität in der Wirtschafts- und Steuerpolitik statt konzeptloser Belastungsideen.".

Der Gewerkschaftsbund will die Gruppenbesteuerung, den Halbsatz für nicht entnommene Gewinne und die Senkung der Körperschaftssteuer rückgängig machen. Mitterlehner: "An Hand der Beschäftigtenzahlen der vergangenen Jahre, des jahrelang guten Wirtschaftswachstums sowie der gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit ist für jedermann feststellbar, dass die vergangene Steuerreform einen sehr positiven Einfluss auf Österreichs Unternehmen hatte. Wer hier etwas zurücknehmen will, beschert den Betrieben und ihren Beschäftigten einen doppelt negativen Effekt: Die Investitionen werden zurückgehen und die Betriebsabwanderung wird steigen." Angesichts der bevorstehenden Konjunkturflaute, die den Unternehmen ohnedies schwer zu schaffen mache, die Betriebe durch die Rücknahme von Steuermaßnahmen jetzt noch stärker zu belasten, grenze an einen "steuerpolitischen Anschlag auf den Wirtschaftsstandort Österreich." Jetzt, so Mitterlehner, sei "Kontinuität auf dem Weg der Steuerentlastung" gefragt. (RH)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Stabsabteilung Presse
Mag. Rupert Haberson
Tel.: (++43) 0590 900-4362
Fax: (++43) 0590 900-263
presse@wko.at
http://wko.at/Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0005