Hofer für bessere Absetzbarkeit von Sanierungskosten

Thermische Wohnbausanierung muss vorangetrieben werden

Wien (OTS) - Wohnungen in Altbauten und alte Wohnungen haben einen jährlichen Energiebedarf von bis zu 500 kWh/m2. Dies ist mehr als doppelt so viel, wie der durchschnittliche Energiebedarf von Wohnungen in Österreich, der 230 kWh/m2. Da Menschen, die in alten Wohnungen leben, dadurch unter erheblichen finanziellen Belastungen leiden, schlägt FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer nun Verbesserungen bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Sanierungskosten vor.

Hofer: "Eine energetische Sanierung des gesamten Althaus- und Altwohnungsbestandes in Österreich würde den Energiebedarf im Land drastisch senken, was zur Folge hätte, dass dauerhaft und nachhaltig jährlich 6 Millionen Tonnen CO2 weniger in die Luft emittiert werden. Außerdem könnte Österreich einen großen Schritt in Richtung Energieautonomie setzen und auch dem Import von Atomstrom, der zum erheblichen Teil aus unsicheren Kraftwerken aus der Ukraine stammt, die baugleich mit dem Katastrophenreaktor von Tschernobyl sind, könnte ein Ende gesetzt werden."

Da die Kosten für Generalsanierungen vielen Eigentümern jedoch zu hoch seien und lukrative Förderanreize nur teilweise zur Verfügung stünden, komme es nur sukzessive zu einer thermischen Sanierung des Altbestandes, erklärt Hofer. Einen Schwachpunkt stelle auch die Tatsache dar, dass die Kosten für die Wohnraumsanierung bisher nur dann mehrjährig als Sonderausgaben absetzbar sind, wenn die anfallenden Baukosten fremdfinanziert wurden.

"Das ist völlig unverständlich, denn warum sollen Investitionen, die selber finanziert werden, nicht unter den gleichen Voraussetzungen absetzbar sein? Wir werden daher einen Antrag im Nationalrat einbringen, der vorsieht, die Investitionen im Bereich der Wohnbausanierung und für Energiesparmaßnahmen auch dann mehrjährig absetzbar zu machen, wenn diese Aufwendungen in einem Jahr eigenfinanziert werden. Zudem sprechen wir uns für eine Anhebung des Höchstbetrages für Sonderausgaben im Bereich der thermischen Wohnbausanierung sowie für Energiesparmaßnahmen in privaten Haushalten aus", so Hofer abschließend.

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