RFW zu Millionen-Verlusten der AUVA: Persönliche Haftung bei Verantwortlichen ist einzufordern

WKÖ-Vizepräsident Krenn: "Wer Geld von Unternehmern verspekuliert, muss zur Verantwortung gezogen werden."

Wien (OTS) - Von einer "Zockerpartie AUVA" sprach Matthias Krenn, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW), nach bekannt werden der Millionenverluste der Allg. Unfall-Versicherungs-Anstalt (AUVA): "12 Millionen Euro Verluste und weitere 17 Millionen Euro die gefährdet sind, das ist Geld von heimischen Wirtschaftstreibenden, welches die Zockerpartie der AUVA hier einfach verspekulierte. Wir vom RFW fordern eine persönliche Haftung der Verantwortlichen", so Vizepräsident Krenn.

Eine Farce findet Krenn auch die Aussage aus den Reihen der AUVA, dass keine Beitragserhöhungen im Hinblick auf die Verluste drohen:
"Die AUVA hat in den vergangenen Jahren auf Grund der Konjunkturlage enorme Überschüsse erzielt. Die kolportierten 29 Millionen Euro (12 Mio Euro Verlust und 17 Mio Euro gefährdet) sind weniger als zehn Prozent der gesamten Veranlagungen der AUVA, was heißt, dass 300 bis 350 Millionen Euro am Finanzmarkt angelegt sind, weitaus mehr, als der Gesetzgeber fordert", so Krenn.

Für den WKÖ-Vizepräsidenten ist es unglaublich, dass die Verantwortlichen in der AUVA mit dem Geld von Unternehmern, also Treuhandgeld so leichtsinnig agieren: "Da werden Überschüsse aus den Beitragszahlungen gehortet, die jetzt sinnlos verzockt wurden. Eigentlich sollten diese Mehreinnahmen, die nicht aktuell benötigt werden, sicher veranlagt oder den Unternehmern zurückerstattet werden." Mit den Überschüssen könnte laut Krenn, eine Lohnnebenkostensenkung, wie vom RFW schon lange gefordert, endlich umgesetzt werden.

Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Unternehmer. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von derzeit 3930 Euro) als Unfallversicherungsbeiträge ein. "Für mich ist die Forderung der AUVA Anfang August nach mehr Geld von den Sozialversicherungen ein Hohn in Anbetracht ihrer finanziellen Situation", so Vizepräsident Krenn abschließend. (gg)

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