VP-Kenesei: Und wieder hat Wien einen Markt weniger

Simmeringer Markt muss Bildungszentrum und Tiefgarage weichen

Wien (VP-Klub) - "Was nutzen Konzepte zur Revitalisierung, Modernisierung und dem Erhalt von Wiener Märkten, wenn sie nicht umgesetzt werden", fragt ÖVP Wien Gemeinderat Günter Kenesei in Richtung der dafür verantwortlichen SP-Stadträtin Frauenberger.

Konkreter Anlass für Keneseis Kritik ist der heutige Beschluss im Wiener Stadtsenat zur Schließung des Simmeringer Marktes. Dieser muss einer Tiefgarage und einem neuen Bildungszentrum weichen. "Nichts gegen die Errichtung eines Bildungszentrum oder einer Tiefgarage, aber der Simmeringer Markt war ein wichtiger Nahversorger in Simmering. Jahrelang hat die Stadt dem Niedergang des Marktes untätig zugeschaut, um ihn dann als nicht mehr lukrativ zuzusperren. So wird von der Wiener Stadtregierung traditionelle Nahversorgung in der Stadt Schritt für Schritt aufgegeben. Diese Vorgehensweise erinnert eklatant an jene beim Landstraßer Markt", so der Simmeringer VP-Mandatar Kenesei.

Das Bildungszentrum mit Tiefgarage wäre auch an einem alternativen Platz möglich, aber der Simmeringer Markt wird in der Nahversorgung eine Lücke hinterlassen. Jetzt bleibe zu hoffen, so Kenesei, dass zumindest ein Platz für den schon traditionellen Bauernmarkt gefunden wird. "Wien braucht seine Märkte. Die müssen aber gepflegt werden, damit sie auch funktionieren - daran sei die Wiener Stadtregierung erinnert", schließt Kenesei.

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