Meinl Bank: Jarolim-Behauptungen allesamt nachweislich falsch

"Einseitige und unqualifizierte Kampagne des SPÖ-Justizsprechers"

Wien (OTS) - Die Meinl Bank weist die jüngsten Äußerungen von SPÖ-Justizsprecher Dr.Hannes Jarolim betreffend die Meinl Bank entschieden zurück.

Dr. Jarolim hat im Zusammenhang mit dem Bankenhilfspaket diverse unrichtige und rufschädigende Behauptungen über die Meinl Bank aufgestellt, die nachweislich falsch sind.

So haben weder die Meinl Bank noch Meinl Success die Zertifikate von Meinl European Land (heute Atrium) als "Sparbücher der Zukunft" präsentiert, wie von Dr. Jarolim behauptet.

Niemals wurden die MEL-Zertifikate in der Werbung mit Sparbüchern gleichgesetzt oder eine Sparbuch-ähnliche Sicherheit behauptet. Vielmehr finden sich in allen von Meinl Bank oder Meinl Success gestalteten Werbemitteln die gesetzlich geforderten Risikohinweise. Weiters wurden von der Meinl Bank keineswegs tausende Anleger um ihr Geld gebracht, wie dies Dr. Jarolim behauptet. Vielmehr haben die Zertifikate der früheren Meinl European Land (heute Atrium) den praktisch gleichen Kursverlust seit dem Höchstand zu verzeichnen, wie der gesamte Immobilienaktienmarkt. Im Jahr 2008 hat MEL (Atrium) sogar deutlich besser performt als der Gesamtmarkt, während etwa Aktien von Immofinanz und Immoeast rund 90 Prozent ihres Wertes verloren haben.

Dr. Jarolim dürfte es in diesem Zusammenhang auch entgangen sein, dass mittlerweile renommierte Analysehäuser wie Kempen oder UBS Atrium als sehr gut positioniertes Unternehmen mit einem werthaltigen und hervorragendem Portfolio bewerten. Aufgrund dieses Portfolios und ausreichender Liquidität (Kempen über Atrium: "Best liquidity in CEE") wird Atrium gemeinsam mit CAII als attraktivste in Wien notierende Immobiliengesellschaft beschrieben.

Ebensowenig ging es der Meinl Bank, wie von Dr. Jarolim behauptet, um ein Gewinnoptimierungsmodell für sich selbst. Die von der Meinl Bank verrechneten Gebühren lagen nachweislich auf bzw. unter dem international üblichen Niveau. Weiters wurden sämtliche Gebühren in den Börseprospekten detailliert beschrieben und von der FMA genehmigt.

Die Meinl Bank verwahrt sich daher ausdrücklich gegen die einseitige und unqualifizierte Kampagne des SPÖ-Justizsprechers gegen die Meinl Bank.

Während eine andere Privatbank durch Garantien des Staates gerettet werden muss , weil sie im Zusammenhang mit intransparenten Transaktionen der mit ihnen verbundenen Immobiliengesellschaften in Probleme gekommen ist, will Dr. Jarolim noch immer mit längst widerlegten Vorwürfen gegen die Meinl Bank politischen Profit ziehen.

Die Tatsache, dass wesentlich mehr Kleinanleger mit Papieren von Immofinanz und Immoeast rund 90 Prozent ihres Geldes verloren haben, interessiert den SPÖ-Justizsprecher offenbar nicht .

Die Meinl Bank fordert Dr. Jarolim daher auf, sich endlich um die offensichtlichen Probleme des österreichischen Kapitalmarktes zu kümmern, anstatt aus durchsichtigen Motiven falsche Vorwürfe gegen ein gesundes und kapitalstarkes privates Geldinstitut zu wiederholen.

Die Meinl Bank ist im Übrigen als eine der wenigen heimischen Banken von der aktuellen Finanzkrise nicht betroffen und benötigt keinerlei staatliche Hilfeleistung. Die Meinl Bank hat weder riskante Veranlagungen in Island oder anderwärtig getätigt, noch mit solchen gehandelt. Sie verfügt vielmehr auch heute über eine mehr als solide Eigenmittelausstattung mit einer aktuellen tier-1-ratio von 98 Prozent im Meinl Bank Konzern.

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