Kdolsky: Osteoporose-Prävention große Herausforderung für die Zukunft

Wien (OTS) - "Die Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit und
die damit verbundene Vorsorge im Bereich Osteoporose stellt eine der wichtigsten gesundheitspolitischen Herausforderung für die Zukunft dar", sagte heute, Sonntag, Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky anlässlich des Weltosteoporosetages am 20. Oktober. Vor allem Frauen seien im zunehmenden Alter häufig von osteoporosebedingten Frakturen betroffen. ****

Osteoporose sei auf Grund der steigenden Lebenserwartung ein immer öfter vorkommendes Krankheitsbild in Europa, in Österreich leiden rd. 700.000 Menschen an dieser chronischen Erkrankung des Skeletts. Durch die Verringerung der Knochenmasse verliert der Knochen an Festigkeit und das Risiko von Knochenbrüchen steigt. Dass mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer an Osteoporose und den Folgen leiden - das Verhältnis Frauen zu Männern mit Osteoporose liege bei etwa 3:1 -stehe im Zusammenhang mit einer gesteigerten Abnahme von Knochensubstanz, die vor, während oder nach der Menopause auftritt. Bei Männern beginnt der stärkere Abbau an Knochenmasse in der Regel etwa ab dem 60. Lebensjahr.

"Es gilt daher, das Bewusstsein und das Wissen rund um das Krankheitsbild Osteoporose in der österreichischen Bevölkerung zu steigern und damit die Prävention zu verbessern", so Kdolsky. Geeignete Maßnahmen zur Risiko-Minimierung seien regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D von Kindheit an. "Der Aufbau des Skeletts ist erst mit 20 Jahren abgeschlossen. Daher ist es besonders für Kinder und Jugendliche wichtig, den Ernährungsempfehlungen zu folgen und sich sportlich zu betätigen", so die Gesundheitsministerin. Etwaige Mängel seien im Erwachsenenleben nicht mehr aufzuholen.

"Was Diagnose und Therapie der Osteoporose anbelangt, liegen wir in Österreich auf einem qualitativ sehr hohen Niveau. Was in Österreich noch stärker verankert werden muss, ist ein organisiertes Untersuchungs- und Therapieschema mit wissenschaftlichen und evidenzbasierten Behandlungspfaden. Nur so kann die Gesamtbevölkerung zur richtigen Zeit, mit der individuell notwendigen Therapie behandelt werden und die Osteoporose mit all ihren Folgeerkrankungen wirkungsvoll bekämpft werden, so abschließend die Gesundheitsministerin. Dies entspreche auch den Empfehlungen der International Osteoporose Foundation

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